Der Wasser- und Energiesektor wird dereguliert, liberalisiert, neu strukturiert und z.B. wegen hoher Preise gesellschaftlich kritisiert. Die sozial-ökologische Forschung analysiert, welche Handlungsmöglichkeiten Akteure der verschiedenen Ebenen haben; vor allem auch in Bezug auf den Schutz des globalen Klimas.
Der Staat gibt in zunehmendem Maße Verantwortungsbereiche ab, die er über Jahrzehnte hinweg eigenständig kontrolliert hat. Insbesondere im Ver- und Entsorgungs- bereich hatte er mit seinen Maßnahmen die Hygieneverhältnisse entscheidend verbessert und die Bevölkerung kostengünstig mit Trinkwasser versorgt ohne der Umwelt größeren Schaden zuzufügen.
Die sozial-ökologische Forschung untersucht den Einsatz innovativer Technologien, die Eigenheiten bzw. Gemeinsamkeiten von Stoff-, Energie- und Informationsströmen, Anreizstrukturen und Handlungsspielräume der beteiligten Akteure bzw. der jeweiligen institutionellen Arrangements. Sowohl lokale Systeme, wie die kommunale Wasserversorgung und die Auswirkungen des demographischen Wandels als auch globale Problemlagen z.B. im Klimaschutz sind Ziele der SÖF-Untersuchungen.
Typische sozial-ökologische Fragestellungen sind: