Die Tagung "Appetit auf Schule" will nach Wegen zu einer nachhaltigen Verpflegung an Schulen suchen. Gemeinsam mit Entscheidungsträgern aus Kommunen und Schulen, Anbietern von Gemeinschaftsverpflegung und zivilgesellschaftlichen Akteuren werden Möglichkeiten diskutiert, wie der Einstieg in eine "Ernährungswende" praktisch zu verwirklichen ist.
Ein Schokoriegel in der großen Pause? Pommes mit Ketchup? Oder doch lieber Vollwertmensa? Der Ausbau von Ganztagsschulen - und damit die Notwendigkeit eines Mittagstischs an Schulen - stellt Schulträger und Schulen vor neue Herausforderungen. Die Entscheidung für eine kostengünstige Variante liegt nahe - zumal die kommunale Haushaltslage nach wie vor desolat ist. Doch Ernährungswissenschaftler drängen auf die Einhaltung von Qualitätsstandards in der Schulverpflegung, und Eltern wollen, dass ihre Kinder gesundes und leckeres Essen bekommen. Kommunen und Schulträger müssen jetzt über die Verpflegungsmodelle in ihren Schulen entscheiden - und damit über die Chancen für eine "Ernährungswende" in der schulischen Praxis.
Die Tagung "Appetit auf Schule" will angesichts von Handlungsdruck und wirtschaftlichen Zwängen einerseits und hohen Ansprüchen andererseits nach Wegen zu einer nachhaltigen Verpflegung an Schulen suchen. Gemeinsam mit Entscheidungsträgern aus Kommunen und Schulen, Anbietern von Gemeinschaftsverpflegung und zivilgesellschaftlichen Akteuren wird das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) Möglichkeiten diskutieren, wie der Einstieg in eine Ernährungswende praktisch zu verwirklichen ist. Den theoretischen Hintergrund der Tagung bilden Leitlinien für eine Ernährungswende in der Schule, die ein Ergebnis des Forschungsvorhabens "Ernährungswende" sind und die erstmals auf der Tagung vorgestellt werden. "Ernährungswende" ist ein Gemeinschaftsprojekt des Forschungsverbundes ökoforum unter der Leitung des Öko-Instituts e.V., an dem das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), das KATALYSE-Institut für angewandte Umweltforschung und das Österreichische Ökologie Institut für angewandte Umweltforschung beteiligt sind.
Mehr Informationen unter:
www.ioew.de
Veranstaltungsort
Umweltforum Berlin Auferstehungskirche
Pufendorfstr. 11
10249 Berlin
Tel: + 49 (0)30 - 417 24 20
www.umweltforum-berlin.de
Kontakt
Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IOW) gGmbH
Claudia Nikschtat
Potsdamer Str. 105
10785 Berlin
Tel.: +49 (0)30 - 88 45 94 16
Fax: + 49 (0)30 - 882 54 39
E-mail: Kontakt
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(URL: http://www.sozial-oekologische-forschung.org/_media/Flyer_appetit_auf_schule.pdf)
(URL: http://www.sozial-oekologische-forschung.org/de/581.php)
(URL: http://www.sozial-oekologische-forschung.org/de/591.php)
(URL: http://www.sozial-oekologische-forschung.org/de/156.php)
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