Memorandum zur sozial-ökologischen Forschung: jetzt unterzeichnen! - Ökosystemleistungen in der Landwirtschaft: Ein neuer Kurs für die Gemeinsame Agrarpolitik der EU? - 55 Big Jumps für Gewässerschutz - Planspiel zu Regulierungsoptionen für Nanomaterialien - Veranstaltungen - SÖF/WiN in den Medien
Liebe Leserinnen und Leser,
das SÖF-Memorandum steht nach wie vor im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit. Über 800 Personen haben es bis jetzt unterzeichnet, darunter Klaus Töpfer, Ernst-Ulrich von Weizsäcker, Hubert Weiger und Lucia Reisch. Wir würden uns freuen, wenn Sie auch Ihr Umfeld auf den Aufruf aufmerksam machen. So wird das Memorandum zur Weiterentwicklung der Sozial-ökologischen Forschung einem immer größeren Kreis bekannt gemacht. Noch bis Ende 2012 besteht die Möglichkeit, auf der SÖF-Website elektronisch zu unterzeichnen!
Mit herzlichen Grüßen aus Bonn
Jutta Zimmermann
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Themen:
Das Memorandum "Verstehen - Bewerten - Gestalten. Transdisziplinäres Wissen für eine nachhaltige Gesellschaft" haben führende Akteure der transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung vorgelegt. Sie setzen sich dafür ein, dass die sozial-ökologische Forschung in den kommenden Jahren konsequent vertieft und verbreitert wird - inhaltlich, organisatorisch und institutionell. Denn: Neues und transdisziplinäres Wissen ist der Schlüssel für grundlegende gesellschaftliche Transformationen.
Ein erster Entwurf des Memorandums wurde auf der BMBF Agenda-Konferenz "Sozial-ökologische Forschung für eine zukunftsfähige Gesellschaft" am 20. März 2012 in Bonn mit über 200 Teilnehmenden diskutiert.
Das Memorandum gibt Empfehlungen zur Förderung von Themenfeldern und für Maßnahmen der Strukturentwicklung in der sozial-ökologischen Forschung und kann bis zum Ende des Wissenschaftsjahres 2012 "Zukunftsprojekt Erde" unterzeichnet werden. Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan wurde das Memorandum mit den ersten Unterschriften bereits am 18. Juni übersandt. Bei einem Fachgespräch des Forschungsausschusses im Deutschen Bundestag am 27. Juni kam das Memorandum erstmals zur Sprache. Bis jetzt haben 815 Personen den Aufruf unterzeichnet, darunter Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Klaus Töpfer, Prof. Dr. Ernst-Ulrich von Weizsäcker, der Bundesvorsitzende des BUND Prof. Dr. Hubert Weiger und Prof. Dr. Lucia Reisch, Mitglied des Rates für nachhaltige Entwicklung.
Die Autor(-inn)en Dr. Thomas Jahn, Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Dr. Rainer Grießhammer, Thomas Korbun, Andreas Kraemer, Prof. Dr. Claus Leggewie, Prof. Dr. Ortwin Renn und Prof. Dr. Angelika Zahrnt laden alle Interessierten dazu ein, sich den Empfehlungen für eine Neuausrichtung der sozial-ökologischen Forschung anzuschließen. Um das Memorandum zu unterzeichnen, klicken Sie bitte hier.
Die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union, das größte Agrarsubventionssystem der Welt, befindet sich in einer Phase der Neuausrichtung für den Förderzeitraum nach 2013. In einem jüngst erschienenen Beitrag in der Fachzeitschrift "Conservation Letters" plädiert die SÖF-Nachwuchsgruppe "Ökosystemleistungen" dafür, die Gemeinsame Agrarpolitik als Instrument zur Sicherung von Ökosystemleistungen weiterzuentwickeln. In ihrem Aufsatz "Mainstreaming ecosystem services through reformed European agricultural policies" zeigt das Autorenteam auf, dass die derzeitigen Reformvorschläge der EU-Kommission zur Neuausrichtung der Agrarpolitik die Erkenntnisse der Forschung über Ökosystemleistungen weitgehend unberücksichtigt lassen. Der Aufsatz entwickelt eine Reihe konkreter Vorschläge für den Reformprozess der Agrarpolitik. Die Förderung breiter "Bündel" anstatt einzelner Ökosystemleistungen, die Definition von Förderzielen auf regionaler Ebene, um so standortspezifische Eigenschaften von Ökosystemleistungen besser berücksichtigen zu können, oder die Sicherung einer langfristigen Finanzierungsperspektive der Zahlungsprogramme für Ökosystemleistungen gehören dabei zu den wichtigsten Vorschlägen. (Quelle: Projekt) Zur Pressemitteilung
Am 17. Juni 2012 sprangen über 50 Jugendgruppen in Flüsse und Seen, um mit Spaß gegen die unzureichende Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie zu protestieren. Angestoßen wurde die Aktion im Rahmen der Bildungskampagne "Big Jump Challenge 2012", einem Praxisprojekt der SÖF-Nachwuchsgruppe "GETIDOS" zusammen mit der Deutschen Umwelthilfe, der Grünen Liga, dem Global Nature Fund, betterplace lab sowie Viva con Agua.
Eine Jury unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Gesine Schwan kürt die drei besten Big-Jump-Teams. Im September 2012 werden die Wettbewerbsgewinner zum Finale an die Spree geladen, wo sie dem Flussparlament (zur Europäischen Wasserrahmenrichtlinie - WRRL) mit Vertreter(-inne)n von Politik und Behörden die Dokumentation der Big Jump Challenge überreichen. Mit der Kampagne werden deutschlandweit Jugendliche für das Thema Gewässerschutz sensibilisiert. Schon während der Vorbereitungen war das Engagement vielerorts groß: Schulklassen diskutierten die WRRL im Unterricht und testeten die lokale Wasserqualität. Sie fragten bei den Behörden nach, schmiedeten Kooperationen und wurden von ihren Kommunen unterstützt.
Ankündigungen und Berichterstattungen der Big Jumps in lokalen Zeitungen wie auch in überregionalen Magazinen, Radio, TV-Sendungen, Online-Medien und Sozialen Netzwerken vermittelten das Thema einer breiten Öffentlichkeit. Eine Auswertung der Kampagne erfolgt mit Hilfe der SROI-Methode. (Quelle: Projekt) Mehr
Der durch erhebliche Unsicherheit geprägte Rechtsrahmen für Nanomaterialien stellt ein Hemmnis für Innovationen durch nanoskalige Stoffe dar, das wies unter anderem der WiN-Projektverbund "ReSINa" mithilfe empirischer Untersuchungen nach. So existieren gegenwärtig keine "nanospezifischen" Regelungen mit klaren Pflichten für Hersteller und Anwender dieser Stoffe. Aktuell werden sowohl auf EU-Ebene als auch innerhalb einzelner Mitgliedstaaten unterschiedliche Regulierungsoptionen für Nanomaterialien diskutiert. Dies führt dazu, dass Unternehmen keine Rechts- und Planungssicherheit haben hinsichtlich der Vermarktung nanoskaliger Stoffe bzw. von Produkten, die diese Stoffe beinhalten. Vor diesem Hintergrund führt der "ReSINa"-Verbund im Herbst 2012 mit betroffenen Unternehmen ein Planspiel durch, das einen Praxistest ausgewählter Regelungen erlaubt. Mithilfe des Planspiels sollen wichtige Erkenntnisse hinsichtlich der Auswirkungen verschiedener Regelungsalternativen auf die Normadressaten (innerbetriebliche Entscheidungsprozesse) sowie im Hinblick auf die durch Regelungsimpulse ausgelösten Dynamiken entlang der Wertschöpfungsketten gewonnen werden. Unternehmen, die am Planspiel teilnehmen möchten, sind eingeladen, sich an den Projektverbund zu wenden. (Quelle: Projekt) Zum Projekt
Die Anpassung an den Klimawandel wird in zunehmendem Maße als dringende gesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen. Die Umsetzung der auf politischer Ebene entwickelten Strategien in den verschiedenen Sektoren und gesellschaftlichen Handlungsfeldern findet jedoch nur langsam statt; Grenzen und Barrieren der Adaptation werden in diesem Prozess erkennbar. Die SÖF-Nachwuchsgruppe "Chamäleon" führte eine umfassende Studie darüber durch, wie sich die Politik im Hinblick auf die Adaptation an den Klimawandel in Deutschland entwickelt hat. Anhand einschlägiger Politikdokumente sowie 22 Interviews mit Experten aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wurde die Entstehung der Anpassungspolitik von den Anfängen in den 1990er Jahren bis zum Aktionsplan Anpassung der Bundesregierung (2011) analysiert.
Mit dem Fokus auf Umsetzungsbarrieren der Anpassungspolitik bereitet das Projekt außerdem den internationalen "Chamäleon" Research Workshop in Berlin vom 18. bis 21. September vor, der den Austausch internationaler Wissenschaftler(-innen) und die Synthese aktueller Forschungsansätze und Ergebnisse zu Barrieren der Anpassung ermöglicht. Mit Frans Berkhout, Stéphane Hallegatte, Richard J.T. Klein, Susanne Moser, Matthias Ruth und Katrien Termeer werden renommierte Wissenschaftler der Adaptationsforschung den Workshop begleiten. (Quelle: Projekt)
Weitere Veranstaltungen
Weitere Veranstaltungen
Akademievorlesung "Ökosystemleistungen in Kulturlandschaften", DRadio Wissen, 04.-06.06.2012, jeweils 20:05
In der Sendung "Hörsaal" bot DRadio Wissen die Gelegenheit, ausgewählte Vorträge der Akademievorlesung "Ökosystemleistungen in Kulturlandschaften", die von der SÖF-Nachwuchsgruppe "Ökosystemleistungen" im Winter 2011 organisiert wurde, noch einmal anzuhören. Die Vortragsreihe an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gab vertiefte Einblicke in das Konzept der Ökosystemleistungen im Kontext von Landnutzung, Lebensqualität und finanziellen Anreizen und setzte sich mit Impulsen des Ökosystemleistungsansatzes für Wissenschaft und Politik auseinander. Zur Sendung
Sorge um die schöne Landschaft, Südwest Presse, 03.05.2012
In einem Artikel der Südwest Presse wird über den Szenarien-Workshop "Die Zukunft der Kulturlandschaft Schwäbische Alb" berichtet, den die SÖF-Nachwuchsgruppe "Ökosystemleistungen" veranstaltet hat (s. auch "Veranstaltungsrückblick"). Zum Artikel
"Anglerwissen aus der Forschung", Fisch und Fang, 4/2012
Steht das Aalangeln vor dem Aus? Hilft Fischbesatz gegen Bestandsschwund? Was hat das Wetter mit dem Fangerfolg zu tun? Das und mehr wurde auf der 6. Weltangelkonferenz in Berlin diskutiert. Christian Hoch vom Anglermagazin Fisch und Fang sprach mit dem Konferenzorganisator und Projektleiter der SÖF-Nachwuchsgruppe "Besatzfisch" Prof. Dr. Robert Arlinghaus. Zum Artikel
"Der Hecht im Küchenfenster", Fisch und Fang, 3/2012
Macht es Sinn große Hechte zu schonen? In Gewässern mit stark befischten Beständen durchaus. Neue Erkenntnisse aus der SÖF-Nachwuchsgruppe "Besatzfisch" aufbereitet für die anglerische Öffentlichkeit von Gruppenleiter Prof. Dr. Robert Arlinghaus. Zum Artikel
Schwerpunkt Catch und Release, Fisch und Fang Online-Magazin, Februar 2012
Was sagt ein Wissenschaftler und Angler zum Thema "Catch & Release"? Christian Hoch vom Online-Magazin "Fisch und Fang" hat bei Prof. Dr. Robert Arlinghaus von der SÖF-Nachwuchsgruppe "Besatzfisch"nachgehakt. Zum Film
Jan-Peter Voß: Ernennung zum Juniorprofessor
Jan-Peter Voß, Gruppenleiter der SÖF-Nachwuchsforschungsgruppe "Politikinnovationen (Innovation in Governance)" wurde an der Technischen Universität Berlin zum Juniorprofessor und Leiter des Fachgebietes "Soziologie der Politik" ernannt. Der Schwerpunkt in Forschung und Lehre liegt auf Wechselbeziehungen von Politik, Wissenschaft und Technik, sowohl im Zusammenhang mit der politischen Gestaltung gesellschaftlich-technischer Innovationsprozesse wie auch bei der Entstehung und Durchsetzung neuer Politik- und Governanceformen.
Dr. Chantal Ruppert-Winkel ist Mitglied der Expertengruppe "Wissenschaft für Nachhaltigkeit"
Dr. Chantal Ruppert-Winkel, Gruppenleiterin der SÖF-Nachwuchsforschungsgruppe "EE-Regionen" am Zentrum für Erneuerbare Energien (ZEE) an der Universität Freiburg ist seit April 2012 Mitglied der Expertengruppe ,,Wissenschaft für Nachhaltigkeit" am Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg.
Besatzfischleiter Robert Arlinghaus erhält internationale Auszeichnung
Für seine sozial-ökologischen Studien zur Angelfischerei wird Prof. Dr. Robert Arlinghaus mit der Medaille der britischen Fischereigesellschaft (Fisheries Society of the British Isles, FSBI) ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet im Juli 2012 in Norwich (England) statt. Mehr
Carl Salk, PhD, ist neuer Mitarbeiter im WiN2-Projekt "Erfolgsfaktoren in Gemeingut-Projekten"
Das Team des WiN2-Projekts "Erfolgsfaktoren in Gemeingut-Projekten" konnte mit Carl Salk, PhD, University of Colorado, einen ausgewiesenen Experten für Waldökologie für die Mitarbeit während der Abschlussphase des Projekts gewinnen. Von seiner langjährigen Forschungserfahrung wird das Projekt zusätzlich profitieren, insbesondere da die Bearbeitung der IFRI-Daten (gemeinschaftlich bewirtschaftete Wälder) jetzt im Mittelpunkt der Arbeit steht.
Weitere Informationen
Im Vorfeld des UN-Nachhaltigkeitsgipfels "Rio+20" fordert die Deutsche UNESCO-Kommission, das Wissenschaftssystem in Deutschland am Leitbild der nachhaltigen Entwicklung auszurichten. Das geht aus dem Memorandum "Wissenschaft für Nachhaltigkeit" hervor, das am 14. Juni in Berlin vorgestellt wurde. Wie auch im Memorandum zur Weiterentwicklung der sozial-ökologischen Forschung in Deutschland (s.o.) dargestellt, können Herausforderungen wie die Energiewende, die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung und der Klimawandel nur gelöst werden, wenn Natur- und Sozialwissenschaften eng zusammenarbeiten und die Zivilgesellschaft einbeziehen.
Die Deutsche UNESCO-Kommission fordert mit ihrem Memorandum, die Wissenschafts- und Forschungspolitik stärker mit anderen Politikfeldern zu verzahnen. Notwendig seien auch neue Anreize für die inter- und transdisziplinäre Forschung. Außerdem müssten institutionelle Hindernisse beseitigt und bestehende Förderprogramme ausgeweitet werden. Vor allem sollten die Forschungseinrichtungen Partner aus der gesellschaftlichen Praxis einbeziehen.
Anlass für das Memorandum ist das Wissenschaftsjahr 2012 "Zukunftsprojekt Erde" der Bundesregierung. Für die UNESCO ist die Förderung nachhaltiger Entwicklung seit vielen Jahren ein Querschnittsziel aller Programmbereiche, zum Beispiel die Forschung über Ökosysteme, Süßwasser und Ozeane oder die Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung. Zum Memorandum und zur Memorandums-Broschüre
Der Wettbewerb bezieht sich auf anwendungsnahe Forschungsprojekte. Im Fokus stehen wissenschaftliche Beiträge zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie und der Hightech-Strategie, zum Beispiel Projekte im Kontext des BMBF-Rahmenprogramms FONA. Bis zum 31. August 2012 können sich Forschende oder Forschergruppen aus deutschen Forschungseinrichtungen, Universitäten und Fachhochschulen mit laufenden oder abgeschlossenen Projekten bewerben. Der Preis wird am 7. Dezember 2012 von Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan im Rahmen der Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises überreicht. Zum Wettbewerb
Der World Social Science Report (WSSR), der gemeinsam von der UNESCO und dem International Social Science Council (ISSC) herausgegeben wird, befasst sich 2013 mit dem Thema "Changing Global Environments: Transformative Impact of Social Sciences". Bei diesem Bericht handelt es sich zugleich um einen Baustein für die inhaltliche Ausgestaltung der Programminitiative "Future Earth" von ICSU (International Council for Science), ISSC und UNESCO.
Bis zum 20. Juli 2012 können sich Wissenschaftler(-innen), die einen Beitrag zum nächsten "World Social Science Report " (WSSR 2013) liefern möchten, mit einem einseitigen Motivationsschreiben und Lebenslauf beim International Social Science Council (ISSC) darum bewerben. Mit dem oben genannten Aufruf besteht die Chance, eine konstruktive und kritische Komponente aus deutscher Sicht einfließen zu lassen. Zum WSSR-Report 2012 und zum Call for contributions
Durch Fukushima und die so genannte "Energiewende" der deutschen Bundesregierung gerät ein Thema wieder verstärkt in den Fokus, das immer auch umweltpsychologisch von Interesse war und ist: Der Energieverbrauch in der Industriegesellschaft und wie er nachhaltig erfolgen kann. Angesichts der langfristigen Aktualität und politischen Relevanz des Themas widmet sich die Zeitschrift Umweltpsychologie nach 2004 erneut 2013 dem Schwerpunktthema "Energie".
Ziel ist es, in diesem Schwerpunkt psychologisch, aber auch anderweitig sozialwissenschaftlich fundierte Beiträge, die sich mit den menschlichen Facetten des Energieverbrauchs in unserer Gesellschaft und der damit verbundenen sozialen und technischen Herausforderungen auseinander setzen zu veröffentlichen, auch solche aus benachbarten Wissenschaften und aus Praxisfeldern. Erwünscht sind Beiträge zum Nutzungs-, Kauf-, Investitions- und politischen Verhalten in verschiedenen sozialen Kontexten (Unternehmen, Kommune, Schule, privater Haushalt etc.) und in allen Verbrauchsbereichen (Wärme, Strom, Verkehr). Die Manuskripte müssen spätestens bis zum 30. November 2012 bei der Redaktion eingereicht werden. Weitere Informationen zum Call for Papers
Professur in Sozialwissenschaften (Gebiet: Nachhaltige Gesellschaftsentwicklung), Universität Bern (Schweiz) (open rank: Extraordinariat oder Assistenzprofessur mit Tenure Track): Im Fokus der Professur stehen Maßnahmen zur Nachhaltigkeit von Gesellschaften. Beispielsweise könnten Fragen zu Konsum und Nachhaltigkeit, der Diffusion effizienter Techniken zur regenerativen Energiegewinnung und -nutzung oder der umweltpolitischen Steuerung zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen behandelt werden. Auch die nachhaltige Bewirtschaftung öffentlicher Güter oder Kooperation und Konflikte zwischen involvierten Akteuren könnten im Fokus stehen. Stellenantritt ist der 1. Februar 2013. Bewerbungsschluss ist am 15. August 2012. Zur Stellenanzeige
Assistant Professor (tenure track) in Ecosystem Services, Biodiversity, and Sustainable Development, University of Bern (Switzerland): The position will focus on causes and processes of biodiversity change, relationships between biodiversity change and ecosystem processes and services, as well as how negative anthropogenic impacts on biodiversity and ecosystem services can be reduced, thereby promoting sustainable development.
The position is available from August 1, 2013. Applications will be accepted until July 31, 2012. See job advertisement
The North-American Sustainable Consumption Research and Action Initiative (SCORAI) launches the SCORAI Europe network. Their goal is to support a community that contributes forward-thinking, innovative research in the area of sustainable consumption, while also bridging academic research with mainstream thinking and policy-making. SCORAI Europe will work closely with European Roundtable for Sustainable Consumption and Production (ERSCP) and its sister SCORAI organization in North America, as well as other research networks that are focused on the challenges of addressing the society-environment nexus from a consumption perspective. To become a member of SCORAI Europe, please join the SCORAI EUR listserv. For more information visit http://www.scorai.org
Das akademische Zertifikatsstudium Nachhaltigkeit und Journalismus auf Masterniveau bietet Medienmacherinnen und Medienmachern ab Oktober 2012 an der Leuphana Universität Lüneburg zum ersten Mal die Chance, ihr Sachwissen in den Feldern Umwelt und Nachhaltigkeit zu vertiefen und mit erfahrenen journalistischen Fachleuten die verständliche und spannende Vermittlung der Themen zu üben. Sie erhalten an Deutschlands führender Universität in Sachen Nachhaltigkeit eine einjährige intensive Weiterbildung, die alle Aspekte der medialen Darstellung grüner Themen abdeckt: Fachwissen, Praxiskönnen - und einen persönlichen, individuellen Zugang zur Nachhaltigkeit und den Zukunftsfragen, die sie stellen.
Das Studium kann berufsbegleitend ohne Verdienstausfall absolviert werden. Studieninteressierte können sich bis zum 31. Juli 2012 für einen Platz im Zertifikatsstudiengang und um eines der insgesamt 17 Stipendien in Höhe von 2.000 € bewerben, die von der Stiftung Forum für Verantwortung zur Verfügung gestellt werden. Mehr
Arlinghaus, R., Beard T.D., Cooke, S.J. & Cowx, I.G. (2012): Benefits and risks of adopting the global code of practice for recreational fisheries, In: Fisheries, Volume 37(4), Taylor & Francis Publishing, London, UK
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Abgeschlossene Masterarbeit im Projekt Besatzfisch:
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