INFO! 2/2012

Memorandum zur sozial-ökologischen Forschung: jetzt unterzeichnen! - Ökosystemleistungen in der Landwirtschaft: Ein neuer Kurs für die Gemeinsame Agrarpolitik der EU? - 55 Big Jumps für Gewässerschutz - Planspiel zu Regulierungsoptionen für Nanomaterialien - Veranstaltungen - SÖF/WiN in den Medien

Liebe Leserinnen und Leser,

das SÖF-Memorandum steht nach wie vor im Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit. Über 800 Personen haben es bis jetzt unterzeichnet, darunter Klaus Töpfer, Ernst-Ulrich von Weizsäcker, Hubert Weiger und Lucia Reisch. Wir würden uns freuen, wenn Sie auch Ihr Umfeld auf den Aufruf aufmerksam machen. So wird das Memorandum zur Weiterentwicklung der Sozial-ökologischen Forschung einem immer größeren Kreis bekannt gemacht. Noch bis Ende 2012 besteht die Möglichkeit, auf der SÖF-Website elektronisch zu unterzeichnen!

Mit herzlichen Grüßen aus Bonn

Jutta Zimmermann

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Themen:


Memorandum zur sozial-ökologischen Forschung - jetzt unterzeichnen

Das Memorandum "Verstehen - Bewerten - Gestalten. Transdisziplinäres Wissen für eine nachhaltige Gesellschaft" haben führende Akteure der transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung vorgelegt. Sie setzen sich dafür ein, dass die sozial-ökologische Forschung in den kommenden Jahren konsequent vertieft und verbreitert wird - inhaltlich, organisatorisch und institutionell. Denn: Neues und transdisziplinäres Wissen ist der Schlüssel für grundlegende gesellschaftliche Transformationen.
Ein erster Entwurf des Memorandums wurde auf der BMBF Agenda-Konferenz "Sozial-ökologische Forschung für eine zukunftsfähige Gesellschaft" am 20. März 2012 in Bonn mit über 200 Teilnehmenden diskutiert.
Das Memorandum gibt Empfehlungen zur Förderung von Themenfeldern und für Maßnahmen der Strukturentwicklung in der sozial-ökologischen Forschung und kann bis zum Ende des Wissenschaftsjahres 2012 "Zukunftsprojekt Erde" unterzeichnet werden. Bundesforschungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan wurde das Memorandum mit den ersten Unterschriften bereits am 18. Juni übersandt. Bei einem Fachgespräch des Forschungsausschusses im Deutschen Bundestag am 27. Juni kam das Memorandum erstmals zur Sprache. Bis jetzt haben 815 Personen den Aufruf unterzeichnet, darunter Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Klaus Töpfer, Prof. Dr. Ernst-Ulrich von Weizsäcker, der Bundesvorsitzende des BUND Prof. Dr. Hubert Weiger und Prof. Dr. Lucia Reisch, Mitglied des Rates für nachhaltige Entwicklung.
Die Autor(-inn)en Dr. Thomas Jahn, Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Dr. Rainer Grießhammer, Thomas Korbun, Andreas Kraemer, Prof. Dr. Claus Leggewie, Prof. Dr. Ortwin Renn und Prof. Dr. Angelika Zahrnt laden alle Interessierten dazu ein, sich den Empfehlungen für eine Neuausrichtung der sozial-ökologischen Forschung anzuschließen. Um das Memorandum zu unterzeichnen, klicken Sie bitte hier.


Ökosystemleistungen in der Landwirtschaft: Ein neuer Kurs für die Gemeinsame Agrarpolitik der EU?

Die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union, das größte Agrarsubventionssystem der Welt, befindet sich in einer Phase der Neuausrichtung für den Förderzeitraum nach 2013. In einem jüngst erschienenen Beitrag in der Fachzeitschrift "Conservation Letters" plädiert die SÖF-Nachwuchsgruppe "Ökosystemleistungen" dafür, die Gemeinsame Agrarpolitik als Instrument zur Sicherung von Ökosystemleistungen weiterzuentwickeln. In ihrem Aufsatz "Mainstreaming ecosystem services through reformed European agricultural policies" zeigt das Autorenteam auf, dass die derzeitigen Reformvorschläge der EU-Kommission zur Neuausrichtung der Agrarpolitik die Erkenntnisse der Forschung über Ökosystemleistungen weitgehend unberücksichtigt lassen. Der Aufsatz entwickelt eine Reihe konkreter Vorschläge für den Reformprozess der Agrarpolitik. Die Förderung breiter "Bündel" anstatt einzelner Ökosystemleistungen, die Definition von Förderzielen auf regionaler Ebene, um so standortspezifische Eigenschaften von Ökosystemleistungen besser berücksichtigen zu können, oder die Sicherung einer langfristigen Finanzierungsperspektive der Zahlungsprogramme für Ökosystemleistungen gehören dabei zu den wichtigsten Vorschlägen. (Quelle: Projekt) Zur Pressemitteilung


55 Big Jumps für Gewässerschutz

Am 17. Juni 2012 sprangen über 50 Jugendgruppen in Flüsse und Seen, um mit Spaß gegen die unzureichende Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie zu protestieren. Angestoßen wurde die Aktion im Rahmen der Bildungskampagne "Big Jump Challenge 2012", einem Praxisprojekt der SÖF-Nachwuchsgruppe "GETIDOS" zusammen mit der Deutschen Umwelthilfe, der Grünen Liga, dem Global Nature Fund, betterplace lab sowie Viva con Agua.
Eine Jury unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Gesine Schwan kürt die drei besten Big-Jump-Teams. Im September 2012 werden die Wettbewerbsgewinner zum Finale an die Spree geladen, wo sie dem Flussparlament (zur Europäischen Wasserrahmenrichtlinie - WRRL) mit Vertreter(-inne)n von Politik und Behörden die Dokumentation der Big Jump Challenge überreichen.  Mit der Kampagne werden deutschlandweit Jugendliche für das Thema Gewässerschutz sensibilisiert. Schon während der Vorbereitungen war das Engagement vielerorts groß: Schulklassen diskutierten die WRRL im Unterricht und testeten die lokale Wasserqualität. Sie fragten bei den Behörden nach, schmiedeten Kooperationen und wurden von ihren Kommunen unterstützt.
Ankündigungen und Berichterstattungen der Big Jumps in lokalen Zeitungen wie auch in überregionalen Magazinen, Radio, TV-Sendungen, Online-Medien und Sozialen Netzwerken vermittelten das Thema einer breiten Öffentlichkeit. Eine Auswertung der Kampagne erfolgt mit Hilfe der SROI-Methode. (Quelle: Projekt) Mehr


Planspiel zu Regulierungsoptionen für Nanomaterialien

Der durch erhebliche Unsicherheit geprägte Rechtsrahmen für Nanomaterialien stellt ein Hemmnis für Innovationen durch nanoskalige Stoffe dar, das wies unter anderem der WiN-Projektverbund "ReSINa" mithilfe empirischer Untersuchungen nach. So existieren gegenwärtig keine "nanospezifischen" Regelungen mit klaren Pflichten für Hersteller und Anwender dieser Stoffe. Aktuell werden sowohl auf EU-Ebene als auch innerhalb einzelner Mitgliedstaaten unterschiedliche Regulierungsoptionen für Nanomaterialien diskutiert. Dies führt dazu, dass Unternehmen keine Rechts- und Planungssicherheit haben hinsichtlich der Vermarktung nanoskaliger Stoffe bzw. von Produkten, die diese Stoffe beinhalten. Vor diesem Hintergrund führt der "ReSINa"-Verbund im Herbst 2012 mit betroffenen Unternehmen ein Planspiel durch, das einen Praxistest ausgewählter Regelungen erlaubt. Mithilfe des Planspiels sollen wichtige Erkenntnisse hinsichtlich der Auswirkungen verschiedener Regelungsalternativen auf die Normadressaten (innerbetriebliche Entscheidungsprozesse) sowie im Hinblick auf die durch Regelungsimpulse ausgelösten Dynamiken entlang der Wertschöpfungsketten gewonnen werden. Unternehmen, die am Planspiel teilnehmen möchten, sind eingeladen, sich an den Projektverbund zu wenden. (Quelle: Projekt) Zum Projekt


Grenzen und Barrieren bei der Anpassung an den Klimawandel

Die Anpassung an den Klimawandel wird in zunehmendem Maße als dringende gesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen. Die Umsetzung der auf politischer Ebene entwickelten Strategien in den verschiedenen Sektoren und gesellschaftlichen Handlungsfeldern findet jedoch nur langsam statt; Grenzen und Barrieren der Adaptation werden in diesem Prozess erkennbar. Die SÖF-Nachwuchsgruppe "Chamäleon" führte eine umfassende Studie darüber durch, wie sich die Politik im Hinblick auf die Adaptation an den Klimawandel in Deutschland entwickelt hat. Anhand einschlägiger Politikdokumente sowie 22 Interviews mit Experten aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wurde die Entstehung der Anpassungspolitik von den Anfängen in den 1990er Jahren bis zum Aktionsplan Anpassung der Bundesregierung (2011) analysiert.
Mit dem Fokus auf Umsetzungsbarrieren der Anpassungspolitik bereitet das Projekt außerdem den internationalen "Chamäleon" Research Workshop in Berlin vom 18. bis 21. September vor, der den Austausch internationaler Wissenschaftler(-innen) und die Synthese aktueller Forschungsansätze und Ergebnisse zu Barrieren der Anpassung ermöglicht. Mit Frans Berkhout, Stéphane Hallegatte, Richard J.T. Klein, Susanne Moser, Matthias Ruth und Katrien Termeer werden renommierte Wissenschaftler der Adaptationsforschung den Workshop begleiten. (Quelle: Projekt)


Veranstaltungen

  • "GeNECA"-Workshop: Collective Agency & Institutions, Sustainability and the Capability Approach, 27. - 28.09.2012, Leipzig
    In terms of space and time, sustainable development (SD) requires much more responsibility than an individual can cope with: it stretches to the global level and well into the future. An individual can try to comply with rules of SD, but it cannot alone achieve the goal of sustainability. The capability approach (CA) focuses on the individual and is not fit to explain collective agency. Yet, it acknowledges the influence of social affiliation, of groups and social norms on individual identity and individual goals. As a theory of justice the CA holds on to ethical individualism, i.e. the CA views individuals - and only individuals - as the units of moral concern. Thus, the CA demands that SD should not hold for the generations on average, but for each single individual if it is to be judged just.
    The aim of the workshop, organised by research project "GeNECA" (WiN2) is to explore the role of collective agency & institutions both for SD and in the theoretical framework of the CA. Deadline for registration is July 15, 2012More
  •  "Climates of Migration": Small Island Conference, 22. - 24.11.2012, Munich
    The call for papers for the 2nd international conference of the project "Climates of Migration" (SÖF) has just closed. Under the title of "Shrinking, Sinking, Resurfacing: Small Islands and Natural Hazards in Historical and Current Perspectives", the conference is aiming to look at the complex problem that natural hazards have posed -and still pose- on small islands. A range of interconnected historical topics, as well as current topics with a strong historical component will be covered. The conference will be hosted by the Rachel Carson Center in Munich. More

Weitere Veranstaltungen

  • Panel on Climate and Migration at the Global Risk Forum, August, Davos, Switzerland
    From the 26th until the 30th of August, the 4th International Disaster and Risk Management Conference of the Global Risk Forum will take place in Davos. Here, one of the "Climates of Migration" (SÖF) project directors - PD Dr. Uwe Lübken - will be hosting a panel examining the inter-linkages between climate change, disaster, environment and human mobility.
  • Zukunftsprojekt Erde - 9. BMBF-Forum für Nachhaltigkeit, 22 -23. 10.2012, Berlin
    Das 9. BMBF-Forum für Nachhaltigkeit - kurz FONA-Forum - steht unter dem Motto des Wissenschaftsjahres 2012: "Zukunftsprojekt Erde". Bundesforschungsministerin Annette Schavan wird hier erste Ergebnisse der Initiative ZukunftsWerkStadt zum nachhaltigen Umbau der Städte mit Bürgerbeteiligung vorstellen. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden des Forums über weitere FONA-Aktionen im Wissenschaftsjahr diskutieren. Zur Halbzeit des BMBF-Rahmenprogramms "Forschung für Nachhaltige Entwicklungen" wird in Berlin eine erste Bilanz gezogen sowie ein Ausblick auf künftige Förderschwerpunkte gegeben. Mehr 
  • Konferenz "Rio + 20: Nachhaltigkeit neu denken?",  05. - 06.11.2012 Eichstätt-Ingolstadt
    Die Konferenz möchte vor allem junge Forscherinnen und Forscher verschiedenster Disziplinen zusammenbringen und ein Forum bieten für den inhaltlichen und methodischen Austausch über Nachhaltigkeit. Hat die Diskussion um das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung auch die Wissenschaften nachhaltig geprägt? Welche Impulse gehen von den Wissenschaften für die Nachhaltigkeit in verschiedensten Lebensbereichen aus? Inwiefern geben die Erträge der Wissenschaft Anlass, das Konzept der Nachhaltigkeit zu ergänzen oder zu verändern (etwa in Bezug auf das Drei-Säulen-Modell und mögliche Alternativkonzeptionen)? Welche Zugänge werden in den einzelnen wissenschaftlichen Disziplinen gegenwärtig diskutiert und erforscht? Mehr 

Veranstaltungsrückschau

  • Workshop "Responsibility for Sustainability", 21.-24.06.2012, Camp Reinsehlen
    Auf dem Workshop diskutierten Expert(-inn)en aus Ökonomie und Philosophie über das Konzept der Verantwortung und sein Potenzial, Nachhaltigkeit unter Unsicherheit zu operationalisieren. Organisiert wurde der Workshop im Rahmen des WiN2-Forschungsprojekts "EIGEN (Effiziente inter- und intragenerationell gerechte Nutzung von Ökosystemdienstleistungen)" vom Lehrstuhl für Nachhaltigkeitsökonomie der Leuphana Universität Lüneburg und der Arbeitsgruppe Umwelt-, Ressourcen-, und ökologische Ökonomik an der Universität Kiel. Mehr Informationen zum Programm und den eingeladenen Rednern hier
  • "Kritisches Kino" zu Privatisierung, 29.05.2012, Greifswald
    Die SÖF-Nachwuchsgruppe "GETIDOS" lud gemeinsam mit Viva con Agua Greifswald zum "Kritischen Kino" ein. Gezeigt wurde der Film "Der große Ausverkauf" von Florian Opitz, der Beispiele für Privatisierung in Südafrika, Bolivien, den Philippinen sowie England kritisch beleuchtet. Dr. Lena Partzsch erörterte in einem anschließenden Vortrag Fälle von Privatisierung u.a. der Wasserversorgung in Südafrika. Sie fokussierte die internationale Thematik des Films, stellte wasserpolitische Herausforderungen vor und diskutierte mit den ca. 80 Teilnehmenden Chancen und Grenzen der Privatisierung auch in Deutschland.
  • Konferenz "Solidarische Stadt. Genossenschaftliche Handlungsmöglichkeiten in Zeiten des Klimawandels", 23.05.2012, Berlin
     Auf der vom SÖF-Forschungsverbund "Solidarische Stadt" in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung veranstalteten Konferenz diskutierten ca. 75 Expert(-inn)en aus Politik, Wissenschaft und Praxis in drei Panels die wirtschaftlichen und sozialen Potenziale unterschiedlicher Genossenschaften in vielen Bereichen des Alltags. Im Zentrum der Diskussion standen folgende Fragen: Welche Rolle können Genossenschaften bei der Bewältigung zukünftiger Herausforderungen wie bspw. des Klimawandels spielen? Welche Vorteile, aber auch Probleme bietet die genossenschaftliche Organisationsform? Welche politischen Rahmenbedingungen sind vorhanden und welchen Reformbedarf gibt es? Welche Empfehlungen können in Bezug auf Genossenschaften formuliert werden?
  • World Cafè des Forschungsprojekts "Solidarische Stadt", 05.05.2012
    Das Team des Söf-Forschungsprojekts "Solidarische Stadt" führte ein World Cafè mit Mitgliedern des Spar- und Bauvereins Hannover eG zu den Themen Kommunikation, Klimaschutz und Nachbarschaft durch. Aufbauend auf den Ergebnissen des Beteiligungsverfahrens "Grüne Mappe" wurde zwei Stunden gemeinsam mit den ca. 90 Genossenschaftsmitgliedern Ideen entwickelt. Aufgegriffen wurden vor allem die Vorschläge zu urbanem Gärtnern, Gemüsekiste und Energieeinsparung. Aktuell sind diese Ergebnisse auch in einer kleinen Ausstellung im Nachbarschaftstreff des Spar- und Bauvereins Hannover ausgestellt. Die Teilnehmerzahl am World Cafe war erfreulich hoch und auch das Feedback der Teilnehmer(-innen) war sehr positiv.
  • Besatzfisch auf Seminartour in 12 Angelvereinen, April - Juni 2012, Niedersachsen
    Im Frühjahr veranstaltete die SÖF-Nachwuchsgruppe "Besatzfisch" in 3 - 4-stündigen Workshops mit lokalen Angelvereinen Fortbildungsseminare zum Fischereimanagement, insbesondere zu den Themen nachhaltiger Besatz und alternative Fangbestimmungen bei der Bewirtschaftung von Raubfischen. Dazu fuhren Projektleiter Prof. Dr. Robert Arlinghaus und Projektmitarbeiter Andrew McFall durch Niedersachsen und besuchten 12 mit dem Projekt kooperierende Angelvereine. Die Resonanz der Seminarteilnehmer war sehr positiv. 
  • Die Zukunft der Kulturlandschaft Schwäbische Alb: Akteursworkshops der Nachwuchsgruppe Ökosystemleistungen, 28.04.2012, Gemeinde Römerstein
    Bereits zum dritten Mal veranstaltete die SÖF-Nachwuchsgruppe "Ökosystemleistungen" einen Szenarien-Workshop auf der Schwäbischen Alb, der sich diesmal mit lokalen Handlungsspielräumen für die Gestaltung der Landschaftsentwicklung auseinandersetzte. Der Workshop in der Gemeinde Römerstein versammelte Akteure aus Naturschutz, Tourismus, Kommunalpolitik und Landwirtschaft. Gemeinsam diskutierten die Teilnehmenden, wer Gewinner und Verlierer möglicher Zukunftsbilder sei, sowie Möglichkeiten der aktiven Mitgestaltung. In einem Artikel der Südwest Presse wird über den Workshop berichtet.
  • "Fair Fuels" - Workshop zur Quantifizierung von Treibhausgasemissionen aus indirekten Landnutzungsänderungen, 25.04.2012
    Das Team der SÖF-Nachwuchsgruppe "Fair Fuels" führte einen Workshop zur "Quantifizierung von Treibhausgasemissionen aus indirekten Landnutzungsänderungen (ILUC)" durch. ILUC dominiert seit einigen Jahren die öffentliche Debatte um die Förderung von Biokraftstoffen, da Biokraftstoffe bei Berücksichtigung dieser Effekte unter Umständen mehr Schaden anrichten als ihre fossilen Pendants. Die Präsentationen des Workshops können von der Projektwebsite heruntergeladen werden.
  • "Entdeken"-Stakeholder Workshop, 19.4.2012, Potsdam
    Am  Stakeholder-Workshop des SÖF-Projekts "Entdeken" am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) nahmen neben den Projektpartnern (Georg-August-Universität Göttingen, GIGA Hamburg und PIK) zahlreiche Vertreter aus Zivilgesellschaft, Privatwirtschaft sowie Forschende anderer Institute teil, u.a. Tony Venables (Oxford University) und E. Somanathan (Indian Statistical Institute), die in Keynote Lectures ihre Perspektive zu Klimaschutz und Entwicklung darlegten. Ferner konnten erfolgreich erste Forschungsergebnisse vermittelt und hilfreiche Rückmeldungen eingeholt werden, um Ideen für zukünftige Forschungsvorhaben zu identifizieren.
  • Szenario-Workshop "Strategien und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel", April 2012
    Die SÖF-Nachwuchsgruppe "plan B:altic" hat den Szenario-Prozess "Zukunft aktiv gestalten" mit dem dritten Workshop im Stadt-Umland-Raum Rostock erfolgreich abgeschlossen. Die Nachwuchsgruppe erarbeitete gemeinsam mit 30 regionalen und lokalen Akteuren Strategien und Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Auf der Basis von vier Szenarien und Extremwetterereignissen wurde überprüft, ob diese auch für unterschiedliche Klimaänderungen und alternative Zukünfte geeignet sind. Den Praktiker(-inne)n steht als Ergebnis ein Portfolio an umsetzbaren Maßnahmen und strategischen Ansätzen zur Verfügung, die auch ins Rahmenkonzept zur Anpassung an den Klimawandel der Stadt Rostock eingehen.
  • Internationaler Workshop "Beyond Efficiency - Exploring the Political and Institutional Dimensions of Market-based Instruments for Ecosystem Services", 13.-14.03.2012, Berlin
    Der von der SÖF-Nachwuchsgruppe "Ökosystemleistungen" an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) und dem Öko-Institut organisierte Workshop widmete sich bislang wenig erforschten Aspekten der Entstehung und Implementierung marktbasierter Instrumente (MBI) für die Bereitstellung von Ökosystemleistungen: Neben politischen Macht- und Deutungskämpfen zur Durchsetzung von MBI standen empirische und theoretische Fragen zu deren Einbettung in komplexe Governance-Kontexte sowie zur Erfassung und Bewertung des Erfolgs von MBI jenseits reiner Effizienzkriterien im Mittelpunkt der Beiträge und Diskussionen. Am Workshop nahmen knapp 40 Wissenschaftler(-innen) aus Europa und den USA teil. Eine Auswahl qualitativ hochwertiger Beiträge soll in Form von Sonderausgaben in zwei internationalen Fachzeitschriften erfolgen.


Weitere Veranstaltungen

  • Konferenz "Mainstreaming Cooperation", 04.07.2012, Manchester/England
    Heike Walk und Carolin Schröder aus dem SÖF-Projekt "Solidarische Stadt" präsentierten auf der Konferenz "Mainstreaming Cooperation"  einen Vortrag zum Thema "Local climate governance and the role of co-operatives".
  • Konferenz "Kommunales Infrastruktur-Management", 01. 06.2012, Berlin
     Das WIN2-Projekt "InfraWass" war auf der Konferenz mit zwei Vorträgen vertreten: Erik Gawel beleuchtete in seinem Vortrag "Kostenkontrolle wasserwirtschaftlicher Entgelte zwischen Wettbewerbsrecht und Kommunalabgabenrecht - eine ökonomische Analyse der komparativen Performance" die Problematik mehrerer parallel bestehender Regime der Kostenkontrolle. Stefan Geyler ("Nachhaltige Regenwasserbewirtschaftung - Aktuelle Steuerungstendenzen im Siedlungsbestand") zeigte auf, wie institutionelle Regelungen aktuell auf die Verbreitung dezentraler Technologien der Regenwasserbewirtschaftung einwirken.
  • First Trans-Atlantic SCORAI Workshop, 01.05.2012, Bregenz, Österreich
    Das nordamerikanische Netzwerk "SCORAI" ("Sustainable Consumption Research and Action Initiative") setzt den internationalen Dialog fort, der im November 2011 auf der "Sustainable Consumption Conference" - veranstaltet im Rahmen des SÖF-Themenschwerpunkts "Vom Wissen zum Handeln - Wege zum Nachhaltigen Konsum" - in Hamburg initiiert wurde. Im Vorfeld des 15. "European Round Table on Sustainable Consumption and Production (ERSCP)" vom 2. bis 4.Mai 2012 fand der First Trans-Atlantic SCORAI Workshop zum Thema "Sustainable Consumption During Times of Crisis" statt. Mehr
  • "CERPA" panel session at TEEB Conference, 19.-22.03.2012, Leipzig
    The research project "CERPA" (WiN2) organized a panel session and presented its work on biodiversity finance. Experts representing policy, project implementation and research discussed topics of new financing and certification schemes. Incoherence of public and private interests and effectiveness of market-based conservation tools were identified as key challenges. In a session on participatory valuation of ecosystem services results from the Namibian field work were presented. Dialogs highlighted stakeholder participation constraints and put European research in contrast to participatory methods in developing countries.

SÖF/WiN in den Medien

Akademievorlesung "Ökosystemleistungen in Kulturlandschaften", DRadio Wissen, 04.-06.06.2012, jeweils 20:05
In der Sendung "Hörsaal" bot DRadio Wissen die Gelegenheit, ausgewählte Vorträge der Akademievorlesung "Ökosystemleistungen in Kulturlandschaften", die von der SÖF-Nachwuchsgruppe "Ökosystemleistungen" im Winter 2011 organisiert wurde, noch einmal anzuhören. Die Vortragsreihe an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gab vertiefte Einblicke in das Konzept der Ökosystemleistungen im Kontext von Landnutzung, Lebensqualität und finanziellen Anreizen und setzte sich mit Impulsen des Ökosystemleistungsansatzes für Wissenschaft und Politik auseinander. Zur Sendung

Sorge um die schöne Landschaft, Südwest Presse, 03.05.2012
In einem Artikel der Südwest Presse wird über den Szenarien-Workshop "Die Zukunft der Kulturlandschaft Schwäbische Alb" berichtet, den die SÖF-Nachwuchsgruppe "Ökosystemleistungen" veranstaltet hat (s. auch "Veranstaltungsrückblick"). Zum Artikel

"Anglerwissen aus der Forschung", Fisch und Fang, 4/2012
Steht das Aalangeln vor dem Aus? Hilft Fischbesatz gegen Bestandsschwund? Was hat das Wetter mit dem Fangerfolg zu tun? Das und mehr wurde auf der 6. Weltangelkonferenz in Berlin diskutiert. Christian Hoch vom Anglermagazin Fisch und Fang sprach mit dem Konferenzorganisator und Projektleiter der SÖF-Nachwuchsgruppe "Besatzfisch" Prof. Dr. Robert Arlinghaus. Zum Artikel

"Der Hecht im Küchenfenster", Fisch und Fang, 3/2012
Macht es Sinn große Hechte zu schonen? In Gewässern mit stark befischten Beständen durchaus. Neue Erkenntnisse aus der SÖF-Nachwuchsgruppe "Besatzfisch" aufbereitet für die anglerische Öffentlichkeit von Gruppenleiter Prof. Dr. Robert Arlinghaus.  Zum Artikel

Schwerpunkt Catch und Release, Fisch und Fang Online-Magazin, Februar 2012             
Was sagt ein Wissenschaftler und Angler zum Thema "Catch & Release"? Christian Hoch vom Online-Magazin "Fisch und Fang" hat bei Prof. Dr. Robert Arlinghaus von der SÖF-Nachwuchsgruppe "Besatzfisch"nachgehakt. Zum Film


Personalia

Jan-Peter Voß: Ernennung zum Juniorprofessor
Jan-Peter Voß, Gruppenleiter der SÖF-Nachwuchsforschungsgruppe "Politikinnovationen (Innovation in Governance)" wurde an der Technischen Universität Berlin zum Juniorprofessor und Leiter des Fachgebietes "Soziologie der Politik" ernannt. Der Schwerpunkt in Forschung und Lehre liegt auf Wechselbeziehungen von Politik, Wissenschaft und Technik, sowohl im Zusammenhang mit der politischen Gestaltung gesellschaftlich-technischer Innovationsprozesse wie auch bei der Entstehung und Durchsetzung neuer Politik- und Governanceformen.

Dr. Chantal Ruppert-Winkel ist Mitglied der Expertengruppe "Wissenschaft für Nachhaltigkeit"
Dr. Chantal Ruppert-Winkel, Gruppenleiterin der SÖF-Nachwuchsforschungsgruppe "EE-Regionen" am Zentrum für Erneuerbare Energien (ZEE) an der Universität Freiburg ist seit April 2012 Mitglied der Expertengruppe ,,Wissenschaft für Nachhaltigkeit" am Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg.

Besatzfischleiter Robert Arlinghaus erhält internationale Auszeichnung
Für seine sozial-ökologischen Studien zur Angelfischerei wird Prof. Dr. Robert Arlinghaus mit der Medaille der britischen Fischereigesellschaft (Fisheries Society of the British Isles, FSBI) ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet im Juli 2012 in Norwich (England) statt. Mehr

Carl Salk, PhD, ist neuer Mitarbeiter im WiN2-Projekt "Erfolgsfaktoren in Gemeingut-Projekten"
Das Team des WiN2-Projekts "Erfolgsfaktoren in Gemeingut-Projekten" konnte mit Carl Salk, PhD, University of Colorado, einen ausgewiesenen Experten für Waldökologie für die Mitarbeit während der Abschlussphase des Projekts gewinnen. Von seiner langjährigen Forschungserfahrung wird das Projekt zusätzlich profitieren, insbesondere da die Bearbeitung der IFRI-Daten (gemeinschaftlich bewirtschaftete Wälder) jetzt im Mittelpunkt der Arbeit steht.


Weitere Informationen

Wissenschaft in Deutschland neu ausrichten: Deutsche UNESCO-Kommission stellt Memorandum zur Forschung für nachhaltige Entwicklung in Berlin vor

Im Vorfeld des UN-Nachhaltigkeitsgipfels "Rio+20" fordert die Deutsche UNESCO-Kommission, das Wissenschaftssystem in Deutschland am Leitbild der nachhaltigen Entwicklung auszurichten. Das geht aus dem Memorandum "Wissenschaft für Nachhaltigkeit" hervor, das am 14. Juni in Berlin vorgestellt wurde. Wie auch im Memorandum zur Weiterentwicklung der sozial-ökologischen Forschung in Deutschland (s.o.) dargestellt, können Herausforderungen wie die Energiewende, die Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung und der Klimawandel nur gelöst werden, wenn Natur- und Sozialwissenschaften eng zusammenarbeiten und die Zivilgesellschaft einbeziehen.
Die Deutsche UNESCO-Kommission fordert mit ihrem Memorandum, die Wissenschafts- und Forschungspolitik stärker mit anderen Politikfeldern zu verzahnen. Notwendig seien auch neue Anreize für die inter- und transdisziplinäre Forschung. Außerdem müssten institutionelle Hindernisse beseitigt und bestehende Förderprogramme ausgeweitet werden. Vor allem sollten die Forschungseinrichtungen Partner aus der gesellschaftlichen Praxis einbeziehen.
Anlass für das Memorandum ist das Wissenschaftsjahr 2012 "Zukunftsprojekt Erde" der Bundesregierung. Für die UNESCO ist die Förderung nachhaltiger Entwicklung seit vielen Jahren ein Querschnittsziel aller Programmbereiche, zum Beispiel die Forschung über Ökosysteme, Süßwasser und Ozeane oder die Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung. Zum Memorandum und zur Memorandums-Broschüre  

 

Der Sonderpreis des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) prämiert herausragende Forschung für nachhaltige Entwicklungen

Der Wettbewerb bezieht sich auf anwendungsnahe Forschungsprojekte. Im Fokus stehen wissenschaftliche Beiträge zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie und der Hightech-Strategie, zum Beispiel Projekte im Kontext des BMBF-Rahmenprogramms FONA. Bis zum 31. August 2012 können sich Forschende oder Forschergruppen aus deutschen Forschungseinrichtungen, Universitäten und Fachhochschulen mit laufenden oder abgeschlossenen Projekten bewerben. Der Preis wird am 7. Dezember 2012 von Bundesministerin Prof. Dr. Annette Schavan im Rahmen der Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises überreicht. Zum Wettbewerb

 

Call for contributions: World Social Science Report 2013

Der World Social Science Report (WSSR), der gemeinsam von der UNESCO und dem International Social Science Council (ISSC) herausgegeben wird, befasst sich 2013 mit dem Thema "Changing Global Environments: Transformative Impact of Social Sciences". Bei diesem Bericht handelt es sich zugleich um einen Baustein für die inhaltliche Ausgestaltung der Programminitiative "Future Earth" von ICSU (International Council for Science), ISSC und UNESCO.

Bis zum 20. Juli 2012 können sich Wissenschaftler(-innen), die einen Beitrag zum nächsten "World Social Science Report " (WSSR 2013) liefern möchten, mit einem einseitigen Motivationsschreiben und Lebenslauf beim International Social Science Council (ISSC) darum bewerben. Mit dem oben genannten Aufruf besteht die Chance, eine konstruktive und kritische Komponente aus deutscher Sicht einfließen zu lassen. Zum WSSR-Report 2012 und zum Call for contributions

 

Call for papers der Zeitschrift Umweltpsychologie - Schwerpunkt "Energie"

Durch Fukushima und die so genannte "Energiewende" der deutschen Bundesregierung gerät ein Thema wieder verstärkt in den Fokus, das immer auch umweltpsychologisch von Interesse war und ist: Der Energieverbrauch in der Industriegesellschaft und wie er nachhaltig erfolgen kann. Angesichts der langfristigen Aktualität und politischen Relevanz des Themas widmet sich die Zeitschrift Umweltpsychologie nach 2004 erneut 2013 dem Schwerpunktthema "Energie".

Ziel ist es, in diesem Schwerpunkt psychologisch, aber auch anderweitig sozialwissenschaftlich fundierte Beiträge, die sich mit den menschlichen Facetten des Energieverbrauchs in unserer Gesellschaft und der damit verbundenen sozialen und technischen Herausforderungen auseinander setzen zu veröffentlichen, auch solche aus benachbarten Wissenschaften und aus Praxisfeldern. Erwünscht sind Beiträge zum Nutzungs-, Kauf-, Investitions- und politischen Verhalten in verschiedenen sozialen Kontexten (Unternehmen, Kommune, Schule, privater Haushalt etc.) und in allen Verbrauchsbereichen (Wärme, Strom, Verkehr). Die Manuskripte müssen spätestens bis zum 30. November 2012 bei der Redaktion eingereicht werden. Weitere Informationen zum Call for Papers 

 

Zwei Professuren mit einem interdisziplinär ausgerichteten Profil zu sozial-ökologischen Themen zu besetzen

Professur in Sozialwissenschaften (Gebiet: Nachhaltige Gesellschaftsentwicklung), Universität Bern (Schweiz) (open rank: Extraordinariat oder Assistenzprofessur mit Tenure Track): Im Fokus der Professur stehen Maßnahmen zur Nachhaltigkeit von Gesellschaften. Beispielsweise könnten Fragen zu Konsum und Nachhaltigkeit, der Diffusion effizienter Techniken zur regenerativen Energiegewinnung und -nutzung oder der umweltpolitischen Steuerung zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen behandelt werden. Auch die nachhaltige Bewirtschaftung öffentlicher Güter oder Kooperation und Konflikte zwischen involvierten Akteuren könnten im Fokus stehen. Stellenantritt ist der 1. Februar 2013. Bewerbungsschluss ist am 15. August 2012. Zur Stellenanzeige 

Assistant Professor (tenure track) in Ecosystem Services, Biodiversity, and Sustainable Development, University of Bern (Switzerland): The position will focus on causes and processes of biodiversity change, relationships between biodiversity change and ecosystem processes and services, as well as how negative anthropogenic impacts on biodiversity and ecosystem services can be reduced, thereby promoting sustainable development.
The position is available from August 1, 2013. Applications will be accepted until July 31, 2012. See job advertisement

 

SCORAI Europe: The Sustainable Consumption Research and Action Initiative launches a European sister organization

The North-American Sustainable Consumption Research and Action Initiative (SCORAI) launches the SCORAI Europe network. Their goal is to support a community that contributes forward-thinking, innovative research in the area of sustainable consumption, while also bridging academic research with mainstream thinking and policy-making. SCORAI Europe will work closely with European Roundtable for Sustainable Consumption and Production (ERSCP) and its sister SCORAI organization in North America, as well as other research networks that are focused on the challenges of addressing the society-environment nexus from a consumption perspective. To become a member of SCORAI Europe, please join the SCORAI EUR listserv. For more information visit http://www.scorai.org

 

Stipendien für Zertifikatsstudium Nachhaltigkeit und Journalismus zu vergeben

Das akademische Zertifikatsstudium Nachhaltigkeit und Journalismus auf Masterniveau bietet Medienmacherinnen und Medienmachern ab Oktober 2012 an der Leuphana Universität Lüneburg zum ersten Mal die Chance, ihr Sachwissen in den Feldern Umwelt und Nachhaltigkeit zu vertiefen und mit erfahrenen journalistischen Fachleuten die verständliche und spannende Vermittlung der Themen zu üben. Sie erhalten an Deutschlands führender Universität in Sachen Nachhaltigkeit eine einjährige intensive Weiterbildung, die alle Aspekte der medialen Darstellung grüner Themen abdeckt: Fachwissen, Praxiskönnen - und einen persönlichen, individuellen Zugang zur Nachhaltigkeit und den Zukunftsfragen, die sie stellen.

Das Studium kann berufsbegleitend ohne Verdienstausfall absolviert werden. Studieninteressierte können sich bis zum 31. Juli 2012 für einen Platz im Zertifikatsstudiengang und um eines der insgesamt 17 Stipendien in Höhe von 2.000 € bewerben, die von der Stiftung Forum für Verantwortung zur Verfügung gestellt werden. Mehr


Publikationen

Arlinghaus, R., Beard T.D., Cooke, S.J. & Cowx, I.G. (2012): Benefits and risks of adopting the global code of practice for recreational fisheries, In: Fisheries, Volume 37(4), Taylor & Francis Publishing, London, UK

Arlinghaus, R., Schwab, A., Riepe, C. & Teel, T. (2012): A primer on anti-angling philosophy and its relevance for recreational fisheries in urbanized societies, In: Fisheries, Volume 37(4), Taylor & Francis Publishing, London, UK

Baumgärtner, S., Glotzbach, S., Hoberg, N., Quaas, M.F. & Stumpf K.H. (2012): Economic analysis of trade-offs between justices, In: Intergenerational Justice Review, Volume 1/2012, Foundation for the Rights of Future Generations and Intergenerational Foundation, Stuttgart

Beneking, A. (2011): Genese und Wandel der deutschen Biokraftstoffpolitik. Eine akteurszentrierte Policy-Analyse der Förderung biogener Kraftstoffe in Deutschland, Fair Fuels? Working Paper 3, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung, Berlin

Dorow, M. & Arlinghaus, R. (2012): The relationship between personal commitment to angling and the opinions and attitudes of German anglers towards the conservation and management of the European eel Anguilla anguilla, In: North American Journal of Fisheries Management, Volume 32(3), Taylor & Francis Publishing, London, UK

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Abgeschlossene Masterarbeit im Projekt Besatzfisch:

Zajicek, P. (2012). Functionality and habitat-dependent performance of a 3-D wireless acoustic telemetry system in a small natural lake (Kleiner Döllnsee, Germany). Humboldt-Universität zu Berlin.