"Sozial-ökologische Forschung für eine zukunftsfähige Gesellschaft" - Bundesweite Bildungskampagne zu Gewässerschutz und Partizipation startete am 14. März - Solidarische Stadt: Beteiligungsmaßnahmen in Kooperation mit einem Wohnungsunternehmen - Kommunale Wertschöpfung durch Erneuerbare Energien - Kölner zeigen, dass es geht: Klimaschutz passt in den Alltag - Veranstaltungen - Publikationen - Personalia
Liebe Leserinnen und Leser,
vor über 10 Jahren wurde im Rahmen des Programms "Forschung für nachhaltige Entwicklungen (FONA)" der Förderschwerpunkt "Sozial-ökologische Forschung" eingerichtet, vor mehr als fünf Jahren startete der Förderschwerpunkt "Wirtschaftswissenschaften für Nachhaltigkeit". Beide - aus unterschiedlichen Perspektiven - mit dem Ziel, zu erforschen, wie nachhaltige Konzepte und Verhaltensmuster aussehen können und wie diese sich in die Gesellschaft integrieren lassen. Wie muss eine Neuausrichtung dieser Förderschwerpunkte aussehen, damit sie weiterhin einen wichtigen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft leisten? Damit beschäftigt sich seit einiger Zeit das Bundesministerium für Bildung und Forschung. Lesen Sie in dieser Ausgabe den Bericht zur BMBF-Agenda-Konferenz und zur Entwicklung eines Memorandums aus der Fachszene.
Herzliche Grüße aus Bonn
Jutta Zimmermann
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Themen:
Die am 19. und 20. März 2012 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veranstaltete Agenda-Konferenz hatte zum Ziel, neue Impulse für die gesellschaftsbezogene Nachhaltigkeitsforschung des BMBF zu setzen und damit nach Abschluss der ersten Förderphase die Weichen für die zukünftige Ausrichtung des Förderschwerpunkts "Sozial-ökologische Forschung" (SÖF) neu zu stellen.
Auf der Konferenz wurden die in einem vorherigen Schritt des Agenda-Prozesses SÖF ermittelten zentralen Themenkomplexe "Sozial-ökologische Ko-Transformationen", "Resilienz sozial-ökologischer Systeme gegenüber Krisen", "Schlüsselakteure für nachhaltige Transformationen" und "Demokratie im Wandel" sowie strukturelle Aspekte der Förderung mit etwa 200 Akteuren aus Wissenschaft, Unternehmen, Zivilgesellschaft und politisch-administrativer Praxis intensiv diskutiert. Neben den vorgegebenen Themen bestand die Möglichkeit, diese zu erweitern oder auch neue Themenvorschläge in die Diskussionen einzubringen. Zusätzliche Themenvorschläge der Teilnehmenden für die Forschungsförderung waren beispielsweise "Bildung für transformatives Alltagswissen", "Kultur als 4. Säule der Nachhaltigkeit" sowie "zukunftsfähige Werte und Leitbilder".
Ein Kern der Veranstaltung war der Memorandumsentwurf zur Weiterentwicklung der Sozial-ökologischen Forschung, welcher von der Autorengruppe vorgestellt und mit den Teilnehmenden der Konferenz diskutiert wurde. Die Autorengruppe erstellt nun im Nachgang an die Konferenz unter Berücksichtigung der eingebrachten Hinweise und Ergänzungen die Endfassung des Memorandums. Das Memorandum kann voraussichtlich zwischen Mai und Juni dieses Jahres auf der Konferenzwebseite eingesehen und von der interessierten Fachöffentlichkeit elektronisch unterschrieben werden. Im Juni/Juli 2012 soll das Memorandum in geeignetem Rahmen an die Ministerin Prof. Dr. Annette Schavan übergeben werden.
Basierend auf den Ergebnissen des bisherigen Agenda-Prozesses und der Konferenz sowie den Inhalten des Memorandums erstellt das BMBF ein neues Förderkonzept für die Sozial-ökologische Forschung. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird der Agenda-Prozess noch ausgewertet. Fest steht bereits, dass das neue Förderkonzept die bisher eigenständigen Förderinitiativen "Sozial-ökologische Forschung" und "Wirtschaftswissenschaften für Nachhaltigkeit" (WiN) integrieren und darüber hinaus die Natur- und Ingenieurswissenschaften sowie Praxispartner stärker in den Forschungsprozess einbeziehen wird. Damit einher geht eine engere Verzahnung mit den weiteren Förderinitiativen im BMBF-Rahmenprogramm Forschung für Nachhaltige Entwicklungen (FONA).
Die SÖF-Forschungsgruppe "GETIDOS" organisiert gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe e.V., Grünen Liga e.V., Global Nature Fund, betterplace lab und Viva con Agua e.V. die Big Jump Challenge 2012 - eine Kampagne, die Jugendliche motiviert, sich mit der EU-Wasserrahmenrichtlinie auseinanderzusetzen. Die Kampagne startete am 14. März, dem International River Action Day. Seitdem können Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren ihre "Jump Teams" auf der Big Jump Challenge Online-Plattform vernetzen, das Big Jump Unterrichtsmodul testen, die Kontaktaufnahme mit ihren lokalen Wasserbehörden koordinieren und ein Event für ihren Fluss oder See planen und damit eine Welle der Aufmerksamkeit für europäischen Gewässerschutz erreichen.
Im Herbst 2012 wird die Dokumentation der Kampagne im Bundestag übergeben in Kooperation mit der parlamentarischen Gruppe "Frei fließende Flüsse". Die drei besten Teams werden vorab von einer Jury ausgewählt und sind beim "Finale an der Spree" live dabei. Schirmherrin der Kampagne ist Prof. Dr. Gesine Schwan. (Quelle: Projekt) Mehr
Genossenschaften, häufig in Umbruch- und Krisensituationen entstanden, erleben gegenwärtig einen neuen Trend. Das SÖF-Forschungsprojekt "Solidarische Stadt - Genossenschaftliche Handlungsmöglichkeiten in Zeiten des Klimawandels" stellt sich nun die Frage, welche Potenziale Genossenschaften haben, um den Klimawandel positiv zu beeinflussen. Ziel ist es, Genossenschaften im Wohnungs-, Verkehrs-, Konsum- und Energiebereich zu analysieren und ihre Bedeutung in Zeiten des Klimawandels zu identifizieren. Daraus sollen Handlungsempfehlungen für Kommunen und Genossenschaften abgeleitet werden. Aktuell werden zwei Beteiligungsmaßnahmen in Kooperation mit einem Wohnungsunternehmen in Hannover durchgeführt. Die Grüne Mappe ist ein an der Technischen Universität Berlin für Wohnungsunternehmen entwickeltes niedrigschwelliges Partizipationsverfahren, das passgenau für die Bedarfslage des jeweiligen Unternehmens entwickelt wird. Wohnungsunternehmen können so Potenziale und Bedarfslagen in der Mieterschaft erfragen und die Ergebnisse als Grundlage für die Planung von Gestaltungsmaßnahmen nutzen. Die zweite Maßnahme - ein World-Café - baut auf den Ergebnissen auf und bietet den befragten Bewohnerinnen und Bewohnern die Möglichkeit, ausgewählte Ideen aus der Grünen Mappe zu diskutieren und weiter zu entwickeln. (Quelle: Projekt) Weitere Informationen auf der Projektwebsite
Wie stark soll die Öffentlichkeit in die Umweltregulierung eingebunden werden? Das hinter dieser Frage stehende neue Regulierungsparadigma des "informierten Bürgers" ist im WiN-Projekt "INFINUM"an der Universität Heidelberg Gegenstand einer fundierten Analyse. Neben theoretischen und experimentellen Studien stellt die empirische Analyse des Schadstoffregisters EPER eine zentrale Säule des Projekts dar. Dieses Register wurde europaweit eingerichtet, um die Emissionswerte der Unternehmen für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Forscher überprüften jetzt die Effektivität von EPER in Deutschland und verknüpften hierzu Daten aus dem Schadstoffregister mit den Marktwerten der an der Börse notierten Unternehmen. Die Ergebnisse zeigen erstmals für Deutschland, dass die im Schadstoffregister gelisteten Unternehmen unmittelbar nach Veröffentlichung der Daten signifikant an Marktwert verlieren. Weiterhin konnte gezeigt werden, dass Unternehmen mit mehr Emissionen größere Kursverluste erfahren. Die Forscher zeigen aber auch: Unternehmen können mittels freiwilliger Umweltberichte diesem Effekt entgegenwirken. Diese und weitere Ergebnisse können in einem kürzlich erschienenen Arbeitspapier nachgelesen werden. (Quelle: Projekt)
Ein wichtiger ökonomischer Nutzen der Erneuerbaren Energien (EE) liegt, neben der in der Regel ökologischen Vorteilhaftigkeit, in der heimischen Wertschöpfung, die größer ist als bei der Nutzung importierter fossiler Brennstoffe. Die Wertschöpfung durch EE gilt für viele als Handlungsmotiv, wie die Ergebnisse der SÖF-Nachwuchsgruppe "EE-Regionen" gezeigt haben. Das Erstaunliche ist, dass bisher keine Zahlen über die kommunalen Wertschöpfungseffekte vorlagen. Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) hat daher in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Erneuerbare Energien (ZEE) und im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien das Ziel verfolgt, diese Wissenslücke zu schließen. In der Studie wurden alle direkten Wertschöpfungseffekte durch dezentrale EE-Technologien und -Dienstleistungen ermittelt. Dabei hat sich ergeben, dass der größte und stetig wachsende Anteil an der Wertschöpfung in der Planung, Installation und dem Betrieb liegt, weniger in der Produktion der Anlagen selbst. All diese Dienstleistungen, die theoretisch in fast jeder Kommune ansiedelbar sind, lassen die Kommunen von der Umstrukturierung des Energiesystems profitieren. Mit dem Fokus auf die Bioenergienutzung wurden in der Nachwuchsgruppe "EE-Regionen" weitere Technologien in den Partnerkommunen analysiert, um die Wertschöpfung zu quantifizieren. (Quelle: Astrid Aretz, Steven Salecki, IÖW). Zur Studie
Neue Studie eines internationalen Forscherteams zeigt: Das Aussetzen von jungen Hechten zur Bestandsstützung macht in Gewässern mit natürlichem Hechtaufkommen wenig Sinn.
Der Hecht (Esox lucius) ist ein bedeutender heimischer Raubfisch und beliebte Angelbeute. Um die Bestände des Lauerräubers zu sichern, ist es üblich, in Seen und Flüssen gefangene Laichfische künstlich zu vermehren und die Nachkommen wieder in die Natur zu entlassen. Eine aktuell erschienene Studie eines internationalen Forscherteams unter Beteiligung von Prof. Dr. Robert Arlinghaus, Leiter der SÖF-Nachwuchsgruppe "Besatzfisch", belegt nun, was viele Fischereiwissenschaftler(-innen) seit langem vermuten: Es ist wenig erfolgversprechend, künstlich erbrütete junge Hechte in Gewässer mit einer sich natürlich vermehrenden Population auszusetzen. Die Satzhechte verschwinden im Laufe des Jahres aus dem Bestand, weil sie von den besser angepassten Wildfischen verdrängt werden. Die Nachhaltigkeit der Bestandstützungsmaßnahme ist zweifelhaft. Zur vollständigen Pressemitteilung
80 Kölner Haushalte haben seit Mai 2011 als "KlimaHaushalt" gelebt. Dabei haben sie Tipps und Maßnahmen zum Klimaschutz in den Bereichen Ernährung, Energie und Mobilität in ihrem Alltag umgesetzt. Bereits jetzt lässt sich sagen, dass der Feldversuch des SÖF-Forschungsprojekts "KlimaAlltag" ein Erfolg war und viele die Beratung angenommen haben. So sagt ein Teilnehmer: "Wenn wir aus dem Haus gehen, werden alle Elektrogeräte abgeschaltet, inklusive Stand-by. Das hat sich schon in den Alltag integriert." Während die Studien noch weiter ausgewertet werden, liegt ein Hintergrundpapier mit ersten Ergebnissen bereits vor. Abschließende Ergebnisse erscheinen im Frühjahr. Projektleiter Dr. Immanuel Stieß vom Institut für Sozial-ökologische Forschung (ISOE) stellt fest: "Der Feldversuch hat gezeigt, dass es quer durch die Bevölkerung eine große Bereitschaft gibt, selbst etwas für den Klimaschutz zu tun. Aber vor allem Haushalte mit geringem Einkommen befürchten, durch Klimaschutzmaßnahmen finanziell oder zeitlich überfordert zu sein. Da sind individuelle Lösungen und Beratung nötig." Projektpartner sind neben der Verbraucherzentrale NRW das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und die Karl-Franzens-Universität Graz. Weitere empirische Befragungen finden in Frankfurt am Main und München statt. Außerdem untersuchen die Wissenschaftler(-innen) kommunale Instrumente des Klimaschutzes auf ihre Wirksamkeit. (Quelle: ISOE) Zum Hintergrundpapier
In diesem Frühjahr startet die zweite Feldphase des SÖF-Forschungsprojekts "Migration, Klima und Umweltveränderungen im Sahel" (micle). Die Wissenschaftler(-innen) führen bis Mitte April 2012 eine standardisierte Befragung von etwa 400 Haushalten durch, um die Migrationsmotive und Lebensbedingungen der Menschen zu erfassen. Orte der Befragung sind Dörfer in Linguère im Senegal und in Bandiagara in Mali. Beide Regionen sind von starker Abwanderung, insbesondere junger Männer betroffen. In Dakar und Bamako untersucht das Team die Motive der Migrantinnen und Migranten nach begonnener und abgeschlossener Migration. "Die Hauptstädte der beiden Länder stellen wichtige Zielgebiete der Binnenmigration dar", sagt Projektleiterin Diana Hummel. "Wir wollen die individuellen Beweggründe der Menschen zu migrieren - oder auch zu bleiben - analysieren." Erforscht wird zudem, wie Umweltveränderungen (z.B. veränderte Niederschläge und Temperaturen) mit der Landnutzung zusammenhängen und welchen Einfluss dies auf die Existenzsicherung und Migrationsentscheidungen hat. Zeitgleich ist das erste Working Paper im Projekt erschienen. Es fasst den aktuellen Stand ausgesuchter Themen zusammen, die innerhalb des Projekts analysiert werden. Das Verbundprojekt "micle" wird vom Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) koordiniert. Verbundpartner sind das Geographische Institut der Universität Bayreuth sowie das Institut für Geographie und Regionalforschung der Universität Wien. (Quelle: ISOE) Zum Working Paper
Im Rahmen eines Promotionsvorhabens über das Konzept Ökosystemleistungen wird die Nachwuchsgruppe "Ökosystemleistungen" selbst Gegenstand der Forschung. Niklas Hartmann, Doktorand an der Lancaster University (UK), wird in den kommenden Monaten die Arbeit der Nachwuchsgruppe als teilnehmender Beobachter begleiten, um Einblicke aus der praktischen Arbeit der Nachwuchsgruppe für sein Vorhaben zu gewinnen. Dabei gilt sein besonderes Interesse der Operationalisierung des Konzepts Ökosystemleistungen in der umweltwissenschaftlichen Forschungspraxis. (Quelle: Projekt)
Während der dreiwöchigen Feldstudie in der Sikunga Conservancy in der Caprivi Region veranstaltete das WiN-Forschungsprojekt "Certification of Protected Areas" (CERPA) die erste Reihe von Feldexperimenten mit lokalen Stakeholdern, um deren Reaktionen auf die geplante Registrierung als Green Development Iniatiative (GDI)-zertifizierte BioArea zu erfassen. Die Methode eignet sich zur Sensibilisierung gegenüber Interessenkonflikten und fördert gleichzeitig soziales Lernen. Im Verlauf von Rollenspielen wurden Ansätze für institutionelle Neuerungen beobachtet, die auf lokalem Wissen basieren und eine wesentliche Voraussetzung für die Konzipierung von "Global Environmental Governance" sind. Für August 2012 sind fortführende Experimente und Rollenspiele in der Sikunga Conservancy geplant. Ziel ist ein erster Entwurf eines Managementplans für eine BioArea. Erste Ergebnisse der Feldexperimente werden Ende März auf der Konferenz "The Economics of Ecosystems and Biodiversity"(TEEB) in Leipzig und Ende Juni auf der Konferenz der International Society for Ecological Economics (ISEE) in Rio de Janeiro vorgestellt. (Quelle: Projekt)
Nanomaterialien werden mit weitreichenden Potenzialen für eine nachhaltige Entwicklung verknüpft. Zugleich existieren für bestimmte Vertreter dieser Stoffklasse Hinweise zu möglichen Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt. Der WiN-Projektverbund "ReSINa" untersucht, inwieweit die REACH-Verordnung - als maßgebliches Regelungsinstrument für Stoffe -Anreize setzt, dass sich mit Nanomaterialien verknüpfte Innovationen am Leitbild nachhaltiger Entwicklung orientieren. Es wurden eine Unternehmensbefragung sowie ein Workshop mit Praxispartnern durchgeführt, um den tatsächlichen Umgang mit Nanomaterialien durch Unternehmen im Anwendungsbereich der REACH-VO zu erheben. Im Mittelpunkt des Interesses standen dabei die Praxis von REACH-Registrierungen und Stoff-Sicherheitsbewertungen sowie die Zusammenhänge von Stoff-Risiken, Innovation und REACH. Auf Basis der Forschungsergebnisse wurden Regelungsdefizite identifiziert und um diese zu beheben, vorzugswürdige Regelungsoptionen entwickelt. Um unter anderem deren Zielerreichungsgrad zu prüfen, führt "ReSINa" in Kürze mit Unternehmensvertretern ein Planspiel zur Regulierung von Nanomaterialien durch. (Quelle: Projekt) Mehr
Projekt-Veranstaltungen
Weitere Veranstaltungen
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Bieling, C., Plieninger, T. & Trommler, K. (2011): Cross the border - close the gap: resilience-based analysis of landscape change (editorial), In: European Countryside, Volume 3/2, Versita Publisher, Warsaw, Poland
Biewald, A. (2011): Give Virtual Water a Chance! An attempt to rehabilitate the concept, In: GAIA, 20/3, oekom Verlag
Burdack, D. (2011): The Australian water trade, In: Kowarsch, M. (ed.): Water management options in a globalised world. Proceedings of an international scientific workshop, Bad Schönbrunn, Switzerland
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Schindler, D. (2011): Urban Governance. Wandel durch das Leitbild Nachhaltigkeit?, Kassel university press, Kassel
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Schmitt, H. (2011): Bakterien und Pilze haben keine Lobby. Gentechnisch veränderte Mikroorganismen und ihre Akzeptanz in der Lebensmittelproduktion, In: Gottschlich, D. & Mölders, T. (Hrsg.) PoNa-Paper 3, Lüneburg
Selbmann, K. (2011): Interdisziplinarität - eine Herausforderung im monodisziplinären Forschungskontext, In: Schriften zur Transdisziplinarität, Andrea von Braun Stiftung (Hrsg.), München
Simon, D. & Rüde, M. (2012): Lessons learnt im Förderschwerpunkt Sozial-ökologische Forschung (SÖF) - Bericht zu "Ergebnissen und Perspektiven in der Sozial-ökologischen Forschung", BMBF-Workshop am 28.09.2011 in Bonn. Zum Download
Skov, C., Koed, A., Baastrup-Spohr, L. & Arlinghaus, R. (2012): Dispersal, Growth, and Diet of Stocked and Wild Northern Pike Fry in a Shallow Natural Lake, with Implications for the Management of Stocking Programs, In: North American Journal of Fisheries Management, Volume 31/6, Taylor & Francis Publisher, London, UK
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Ziegler, R. (2012): Majoritreyee`s Question Human Capabilities and Innovation, In: Maitreyee - E-Bulletin of the Human Development and Capability Association, Boston, USA
Rezension zum SÖF-Band 13 "Wesen und Wege nachhaltigen Konsums"
Der Deutsche Naturschutzring (DNR) veröffentlicht auf seiner Website die Besprechung des Synthesebands aus dem SÖF-Themenschwerpunkt zum Nachhaltigen Konsum von Prof. Dr. Karl-Werner Brand in "umwelt aktuell" 03/2012. Zur Rezension
Was sagt ein Wissenschaftler zum Thema "Catch & Release" von Fischen?
Christian Hoch vom Angelmagazin Fisch & Fang hat bei Prof. Dr. Robert Arlinghaus, Leiter des SÖF-Projekts "Besatzfisch", nachgehakt. Sowohl Interview im Heft als auch begleitender Film auf DVD präsentieren neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in populärwissenschaftlicher Form. Zum Interview
Zu Sexy für diese Welt - auch bei Fischen werden die besten Partner oft verschmäht
Zu diesem Thema brachte das RBB Kulturradio in der Sendung "Das Wissen" am 21. Februar 2012, ein Interview mit "Besatzfisch"-Leiter Prof. Dr. Robert Arlinghaus. Zum Interview
Auch Karpfen haben eine Persönlichkeit
Am 22. Februar 2012 erschien im Wissensmagazin "Scinexx" der Artikel "Auch Karpfen haben eine Persönlichkeit - Studie: Vor allem bei Gefahr zeigen Fische ihr wahres Gesicht" zu Ergebnissen aus dem SÖF-Projekt "Besatzfisch". Zum Beitrag
Das gleiche Thema stand auch im Fokus eines Beitrags der RBB-Radiosendung "Die Profis" am 3. März 2012. Zum Podcast
Plan B:altic stellt neues Teammitglied vor
Die SÖF-Forschungsnachwuchsgruppe "plan B:altic" freut sich, Herrn Bart Jan Davidse als neues Teammitglied vorstellen zu können. Seit Oktober 2011 bearbeitet er das Teilprojekt "Governanceprozesse und Kapazitäten einer adaptiven Stadt- und Regionalentwicklung". Sein Studium schloss er mit einem Master of Science in Raumplanung ab.
Christian Schleyer Mitglied der Arbeitsgruppe bei EUROPARC Deutschland e.V.
Christian Schleyer, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der SÖF-Nachwuchsgruppe "Ökosystemleistungen", ist seit Juli 2011 Mitglied der projektbegleitenden Arbeitsgruppe des von EUROPARC Deutschland e.V. geleiteten Vorhabens "Inwertsetzung von Naturschutzmaßnahmen in den Nationalen Naturlandschaften".
Ernennung von Dr. Bernd Hirschl zum Stiftungsprofessor "Management regionaler Energieversorgungsstukturen"
Dr. Bernd Hirschl, Leiter der SÖF-Nachwuchsgruppe "FairFuels?", wurde als Stiftungsprofessor im Bereich "Management regionaler Energieversorgungsstrukturen" an die Hochschule Lausitz (FH) berufen. Seinen Dienst tritt er zum Sommersemester 2012 an. Die Nachwuchsgruppe wird er weiterhin leiten.
Weitere Informationen
Gesellschaftliche, ökonomische und technische Entwicklungen führen weltweit zu Veränderungen in Klima und Umwelt. Damit verändern sich die Lebensbedingungen auf der Erde, die zu weitreichenden Problemen führen können - z. B. die Verfügbarkeit natürlicher Ressourcen wie Luft, Wasser und Nahrung. Es verändern sich aber auch die sozialen und ökonomischen Lebensgrundlagen. Diese Veränderungen werden mit dem Begriff "Globaler Wandel" umschrieben. Für viele der Herausforderungen, die mit Trends wie dem Verlust von Biodiversität, der Degradation von Böden, dem Klimawandel, der zunehmenden Knappheit von Rohstoffen und Wasser, dem demographischen Wandel oder der Globalisierung von Handel und Produktion verbunden sind, gibt es noch nicht genügend Antworten oder Lösungen. Hierzu möchte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) besonders jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit geben, mit außergewöhnlichen, neuen und innovativen Forschungsideen den Fragestellungen zum Globalen Wandel zu begegnen und umsetzbare Lösungsansätze zu finden. Abgabefrist für Projektskizzen ist der 30.04.2012. Zur Bekanntmachung
The favored road to sustainability in all its discourses is innovation. The vast majority of decision makers in politics and business adhere to the belief that by introducing novelty - new product development, technological breakthroughs, new institutional instruments, and also new social arrangements of how to consume or how to organize for a more sustainable democracy - the problem of non-sustainability of current circumstances can be solved.
However, every increase in efficiency by the introduction of novelty induces a rebound effect - Jevons' paradox. The direct rebound increases demand for the novel good, while the indirect rebound is stemming from increased possibility in alternative consumption. Both effects directly lead to economic growth and largely destroy ecological gains through innovation. The triangle of innovation, sustainability and growth is paradoxical and its dissolution poses what Heinz von Foerster called an "undecidable question."
After dealing with social and technological aspects of innovation in the past years, the 2012 International Conference on Innovation Concepts and Indicators, taking place on 22 - 23 November 2012 in Friedrichshafen, focuses precisely on this undecidable question.
Deadline for submitting abstracts and workshop proposal of up to 500 words is 15 April 2012. Find here the Call for Papers. (Quelle: André Reichel)