Was können Kommunen und Regionen zum Klimaschutz beitragen - BINK nun offizielles Projekt der UN-Dekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung" - WiN: Internationaler Workshop "Sustainability Economics" - Studie: Ein- und Zweifamilienhäuser nutzen Energiesparpotenziale nicht aus - SÖF-Projekt entwickelt Methode zum Heizkostenvergleich weiter - Veranstaltungen - Neuerscheinungen - SÖF in den Medien
Liebe Leserinnen und Leser,
eine Reihe von Projekten aus den Förderschwerpunkten WiN und SÖF hat inzwischen auf politischer und praktischer Ebene Aufmerksamkeit erregt. Nach GeneRisk und IntelliEkon (siehe Ausgaben 3/2009 und 4/2009) berichten wir in dieser Ausgabe beispielsweise vom Projekt BINK, das zum offiziellen Projekt der UN-Dekade "Bildung für Nachhaltige Entwicklung" ernannt wurde und vom Nachwuchsforschungsprojekt Besatzfisch, dessen Projektleiter maßgeblich am internationalen Weltverhaltenskodex der Europäischen Binnenfischerei-Beratungskommission (EIFAC) für Angler mitwirkte (Rubrik "SÖF in den Medien"). Lassen Sie sich überraschen!
Beste Grüße aus Bonn
Jutta Zimmermann
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Themen:
Kommunales und regionales Engagement kann einen großen Beitrag zur Eindämmung des und Anpassung an den Klimawandel leisten: Zum einen können Kommunen und Regionen eine Vorreiterrolle einnehmen, zum anderen als große und vernetzte Arbeit- und Auftraggeber auf vielfältige Weise nachhaltige Veränderungen initiieren. Wie ganze Kommunen oder Regionen sich ausschließlich über Erneuerbare Energien mit Strom und Wärme versorgen können, das untersucht das SÖF-Nachwuchsforschungsprojekt "EE-Regionen". Ziel ist es, anhand von Beispielregionen für kommunale Entscheidungsträger Handlungsempfehlungen zu erarbeiten, wie die Umstellung auf Erneuerbare Energien sozial und ökologisch verträglich realisiert werden kann. Der Fokus liegt dabei auf der integrierten Biomassenutzung. Auf die Küstenregionen an der Ostsee hat sich das SÖF-Nachwuchsprojekt "PlanBaltic" spezialisiert. In engem Austausch mit den Praxispartnern werden mögliche Anpassungsstrategien der Stadt- und Regionalplanung an die komplexen Herausforderungen küstennaher Regionen hinsichtlich der Klimaveränderungen entwickelt. Durch den Vergleich von Stadtregionen aus verschiedenen nationalstaatlichen und kulturellen Kontexten und den direkten Dialog mit den jeweiligen Praxisakteuren erwarten die Forschenden repräsentative Schlussfolgerungen. Erfahren Sie mehr über die Nachwuchsprojekte
Das Projekt BINK darf sich ab sofort offizielles Projekt der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" nennen. Als eines von 68 Projekten wurde BINK vom Nationalkomitee der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" am 17. März 2010 bei der Bildungsmesse didacta in Köln im Rahmen des UNESCO-Tages ausgezeichnet. Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission, überreichte die Urkunde im Rahmen der Feierlichkeiten an Daniel Fischer, der die Auszeichnung im Namen des gesamten Projektverbundes entgegennahm. In seiner kurzen Vorstellung des Projektes zeigte sich der Erziehungswissenschaftler Prof. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees zur Umsetzung der UN-Dekade in Deutschland, beeindruckt von der Vielzahl der im Projekt entwickelten Interventionsmaßnahmen. Durch den innovativen und ganzheitlichen Ansatz zur Veränderung (hoch)schulischer Konsumkultur leiste das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Ziele der Dekade. (Quelle: Projekt BINK) Mehr
Im Fokus des internationalen WiN-Workshops "Sustainability Economics" vom 13. bis 15. Juni in Berlin stand die Frage nach den genuinen Charakteristika und dem spezifischen konzeptionellen Rahmen der "Nachhaltigkeitsökonomik". Für die Auseinandersetzung mit diesem Thema konnte eine internationale Gruppe hochkarätiger Wissenschaftler gewonnen werden. In den Beiträgen, die sich mit der Abgrenzung des Nachhaltigkeitskonzepts aus ökonomischer Perspektive beschäftigten, wurden schwerpunktmäßig verschiedene Aspekte intergenerationeller Gerechtigkeit und Strategien des Umgangs mit Unsicherheit thematisiert. Diese beiden Themenkomplexe bilden, darin bestand weitestgehend Übereinstimmung, zwei Eckpfeiler der "Nachhaltigkeitsökonomik". In der Debatte über geeignete Diskontierungsmodelle wurde auch auf die aktuelle Stern-Nordhaus-Kontroverse eingegangen. Hier bestand Einigkeit, dass die Übertragung individueller Diskontierungsmodelle in den intergenerationellen Kontext aus ethischer Sicht unzulässig und mit einer "Nachhaltigkeitsökonomik" unvereinbar sei. Auch alternative axiomatische Ansätze und deren Auswirkungen auf langfristige Klimaschutzstrategien wurden intensiv diskutiert. Eine ausführliche Dokumentation der gemeinsam von der Syntheseforschung Wirtschaftswissenschaften für Nachhaltigkeit (SynWiN) und dem Lehrstuhl für Nachhaltigkeitsökonomie der Leuphana Universität Lüneburg organisierten Veranstaltung wird in Kürze über die Homepage der SynWiN abrufbar sein. (Quelle: SynWiN)
Dass die energetische Sanierung des Wohngebäudebestandes erhebliche Energieeinsparpotenziale birgt, ist bekannt - und war dennoch bislang nicht hinreichend untersucht. Welche Einsparpotenziale bei Berücksichtigung bereits energetisch sanierter Ein- und Zweifamilienhäuser weiterhin brachliegen, haben Wissenschaftlerinnen des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) nun im Rahmen des SÖF-Projektes Enef-Haus analysiert und dazu den Bericht "Erschließbare Energieeinsparpotenziale im Ein- und Zweifamilienhausbestand" vorgelegt. In dem Projekt untersucht das IÖW gemeinsam mit dem Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) und der Hochschule Lausitz, wie Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer zur Gebäudesanierung und somit zum Energiesparen motiviert werden können.
Die Studie hat nachgewiesen, dass nach wie vor viele Sanierungen an Fassade und Dach ganz ohne Dämmmaßnahmen stattfinden und Potenziale dadurch häufig ungenutzt bleiben. Bei Beibehaltung des gleichen Sanierungstempos wie in den letzten Jahren hätten im Jahr 2020 immer noch weniger als 45 Prozent aller Fassaden von Ein- und Zweifamilienhäusern eine Dämmung erhalten, so ein Ergebnis der Untersuchung.
Die Wissenschaftlerinnen schließen aus der Analyse, dass die energetischen Sanierungsraten bei Ein- und Zweifamilienhäusern deutlich gesteigert werden müssen, um klimapolitische Ziele zu erreichen. Eine anschließende Studie im Rahmen des Projektes wird deshalb der Frage nachgehen, wie das vorhandene politische Instrumentarium stärker auf die identifizierten Einsparpotenziale sowie die Anforderungen der Eigenheimbesitzern ausgerichtet werden kann. (Quelle: Projekt) Weitere Information sowie den Forschungsbericht zum Download finden Sie auf der Projekthomepage www.enef-haus.de.
Der Markt für Technologien zur Beheizung von Wohngebäuden wurde in den letzten Jahren vor allem durch die Einsatzmöglichkeiten erneuerbarer Energien zunehmend diversifiziert. Der "Häuslebauer" steht damit bei seiner Kaufentscheidung häufig vor dem Problem, die Versorgungsvarianten nicht nachvollziehbar vergleichen zu können. Hier setzt der Heizkostenvergleich an, der am Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart erarbeitet und im Rahmen des SÖF-Projekts "Energie nachhaltig konsumieren - nachhaltige Energie konsumieren" weiterentwickelt wurde. Er stellt eine Grundlage zur Beurteilung der Gesamtkosten verschiedener Heiztechnologien aus Sicht des Endkunden dar. Die Untersuchungen beziehen sich auf ein Einfamilienhaus mit 150 m2 Nutzfläche (vier Dämmvarianten), es werden Holzkessel, Wärmepumpensysteme sowie Gas- und Ölkessel betrachtet. Um die jährlichen Gesamtkosten auf Basis der aktuellen Energieträgerpreise anzugeben, fließen die jährlichen kapital-, betriebs- und verbrauchsgebundenen Kosten in die Berechnung ein. Ergänzt wird die Analyse durch die Darstellung zukünftiger Wärmebereitstellungskosten unter Berücksichtigung unterschiedlicher Teuerungsraten der Energieträgerpreise. Der Heizkostenvergleich steht auf der Homepage des IER zur Verfügung. (Quelle: Projekt)
Im WiN-Projekt Innovationen für eine Nachhaltige Entwicklung des Instituts für Wirtschaftsforschung (ifo) liegen nun Ergebnisse der zweiten Unternehmensbefragung vor. Der Ansatz des Projekts sieht vor, eine rein zeitpunktbezogene Betrachtung des Innovationsgeschehens, wie sie in vielen Fallstudien vorherrscht, zu überwinden. Dazu dient eine wiederholt und nach ähnlichem Muster durchgeführte Unternehmensbefragung und eine begleitende Patentanalyse. Die Befragungen decken dabei den Zeitraum 2004 bis 2006 und 2007 bis 2009 ab. In der aktuellen Studie werden die Ergebnisse der zweiten Erhebung wiedergegeben und trendmäßige Veränderungen gegenüber dem ersten Befragungszeitraum betrachtet. Insgesamt zeigt sich dabei, dass sich vielfach gestützt durch entsprechende politische Rahmenbedingungen die Umweltinnovationsaktivitäten trotz des schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds gut behaupten. An anderer Stelle wird diese Auswertung durch ökonometrische Untersuchungen vertieft, die das Innovationsgeschehen vor allem auf der Basis firmenindividueller Effekte erklären.(Quelle: Projekt) Zu den Auswertungen
Transdisziplinäre Forschung behandelt gesellschaftliche Probleme, die durch komplexe Wirkungsprozesse gekennzeichnet sind. An den Forschungsprozessen ist daher in der Regel ein heterogenes Gefüge aus verschiedenen wissenschaftlichen Fächern beteiligt. Deren jeweilige Wissenspotentiale und darüber hinaus noch die Wissensbestände von Praxisakteuren aus dem gesellschaftlichen Problemfeld, müssen miteinander verknüpft werden. Die Ergebnisse des SÖF-Infrastruktur-Projekts "tdPrax - Stärkung der transdisziplinären Forschungspraxis" geben in der vorliegenden Publikation "Methoden transdisziplinärer Forschung. Ein Überblick mit Anwendungsbeispielen" eine Übersicht über Methoden, mit denen diese Aufgaben der Wissensintegration in der transdisziplinären Forschung bewältigt werden können. Die Übersicht ist nach epistemologischen und methodologischen Gesichtspunkten geordnet. Die Resultate des Buches beruhen auf der Analyse zahlreicher Beispiele aus der transdisziplinären Forschungspraxis, die ebenfalls beschrieben werden. Methoden und Beispiele können unmittelbar für transdisziplinäre Forschungsaufgaben genutzt werden. Das Projekt wurde am Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) durchgeführt. (Quelle: ISOE) Zum Verlag
BMBF-Forum für Nachhaltigkeit
02.-04.11.2010, Berlin
Schwerpunkte des diesjährigen BMBF-Forums sind die Themen "internationale Zusammenarbeit", "Klima und Energie" sowie "Wasser". Ziel der Konferenz ist es, die Zusammenarbeit zwischen Politik, Wissenschaft und Wirtschaft zur Schaffung nachhaltiger Innovationen zu stärken. Grundlage dafür sind die Themen des im Februar 2010 vorgestellten neuen Rahmenprogramms "Forschung für nachhaltige Entwicklungen" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).
Ausgewählte Forschungsprojekte aus den "Wirtschaftswissenschaften für Nachhaltigkeit" werden in einer eigenen Session zum Thema "Energien für eine Niedrigkarbonwirtschaft: Herausforderungen für Politik und Wirtschaft " ihre Ergebnisse präsentieren und zur Diskussion stellen. Mehr
BINK-Halbzeitkonferenz
25.-26.02.2010, Lüneburg
An der Konferenz nahmen neben Forschenden des Projekts BINK - Bildungsinstitutionen und Nachhaltiger Konsum vor allem Vertreter(innen) aus den kooperierenden Praxiseinrichtungen teil. Besonders begeistert vom breiten Angebot der Konferenz, die auch BINK-"Neulingen" die Möglichkeit gab, aktiv ins Projekt einzusteigen, zeigte sich die große Anzahl der anwesenden Schüler(innen) und Studierenden. In einem eigenen Workshop hatten diese die Möglichkeit, sich über BINK-relevante Themen aus Schüler(innen) und Studierendenperspektive auszutauschen. Neben dem Austausch standen erste Produkte - selbstgedrehte Kurzfilme zum Thema nachhaltiger Konsum und erfolgreich umgesetzte Projekte wie die Einführung nachhaltiger Produkte an einigen BINK-Schulkiosken oder die Gründung von Schülerfirmen - im Mittelpunkt der Tagung. Mehr
Erster Fischereitag: Brücken zwischen Angel- und Naturschutzverbänden
11.03.2010, Lübben
Als interdisziplinärer Fischereiwissenschaftler sprach Besatzfisch-Projektleiter Prof. Dr. Robert Arlinghaus als Schlüsselredner beim ersten Fischereitag in Lübben. Bei dieser Veranstaltung versammelten sich Angler, Angelfunktionäre und Naturschützer gemeinsam an einem Tisch, um über die Entwicklung der Fischerei und Fischbestände im Spreewald zu sprechen. In diesem Zusammenhang wurde eine im SÖF-Projekt Besatzfisch entwickelte Fischbesatzrichtlinie der Praxis und den Behördenvertretern vorgestellt. Die Resonanz in der Presse war positiv.
Expertenworkshop "Szenarien zukünftigen Wohnens"
12.03.2010, München
Der Energieverbrauch von Niedrigenergie- und Passivhäusern liegt bei einem Zehntel des Verbrauchs von Altbauten und bei 20 Prozent des Verbrauchs von Durchschnittsbauten. Diese Einsparpotenziale lassen sich aber nur ausschöpfen, wenn es gelingt, nachhaltige Wohn- und Bauformen in der Gesellschaft besser zu verankern und zu verbreiten. Deshalb lud die Münchner Projektgruppe für Sozialforschung Expert(innen) zu einem Szenario-Workshop mit dem Ziel ein, Szenarien und Strategien der Verbreitung zukunftsfähiger Wohn- und Bauformen zu entwickeln. Die Ergebnisse fließen in das Projekt NaNu! - Nachhaltigkeitsinnovationen durch Nutzerintegration ein.
GLMS - Tagung zu Gentechnik in der Landwirtschaft
25.-26.03.2010, Bremen
Die GMLS-Tagung hat gezeigt, dass das wissenschaftliche Verständnis von gentechnisch veränderten Organismen in den verschiedenen Disziplinen unterschiedlich ausgeprägt ist. Während biochemische und agronomische Belange umfangreicher untersucht sind, existieren erhebliche Defizite hinsichtlich der Wirkungen auf Nichtzielorganismen und Biodiversität. Studien auf Landschaftsebene sind sehr selten. Die Szenario-Ergebnisse, die für ganze Bundesländer zum Pollentransfer zwischen Feldern mit konventionellem und gentechnisch verändertem Mais präsentiert wurden, gehören zu den ersten auf diesem Gebiet. Unsicherheiten bestehen nach wie vor bei der Zuverlässigkeit und Vollständigkeit der Befunde im Hinblick auf gesundheitliche Folgen für die Verbraucher(innen). Weitere Anstrengungen sind erforderlich, um die noch bestehenden offenen wissenschaftlichen Fragen zu klären. Die Beiträge werden demnächst als Tagungsband veröffentlicht. Mehr
Salongespräch "Wie hältst Du es mit der Naturgestaltung?"
Mai, Lüneburg
Im Mai 2010 luden Dr. Tanja Mölders und Daniela Gottschlich, Leiterinnen der Forschungsnachwuchsgruppe PoNa - Politiken der Naturgestaltung, zum 1. Lüneburger Salongespräch ein. Im Rahmen der Veranstaltung diskutierten die Landschaftsplanerin Prof. Dr. Sabine Hofmeister, die Ökonomin Prof. Dr. Adelheid Biesecker und die Politikwissenschaftlerin Dr. Uta von Winterfeld, welche Beiträge ihre Disziplinen zu einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten vermögen.
Die Salongespräche finden einmal pro Semester statt, richten sich an Interessierte aus Wissenschaft und Praxis und werden veröffentlicht. Mehr
"Getting things done with Viva con Agua"
05.05.2010, Greifswald
Im Rahmen des dritten Abends der Veranstaltungsreihe"Getting things done with" der SÖF-Nachwuchsgruppe GETIDOS diskutierten Benjamin Adrion (Viva con Agua) und Dorothea Härlin (attac und Berliner Wassertisch) zum Thema "Schluck für Schluck die Welt verbessern" neue Wege der Entwicklungszusammenarbeit im Wassersektor.
Enef-Haus-Workshop: Instrumentarium zur Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebestand
10.05.2010, Berlin
Auf dem Expertenworkshop "Instrumente zur Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebestand bei Ein- und Zweifamilienhäusern" wurden die Ergebnisse einer im Projekt Enef-Haus durchgeführten Instrumentenanalyse vorgestellt. Gemeinsam mit den Teilnehmenden aus Politik, Verwaltung, Fördermittelgebern/Finanzierern, Verbänden und Beratungspraxis wurden die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Instrumentariums zur Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebestand erörtert. Kontrovers wurden dabei Chancen und Risiken einer Verschärfung des Ordnungsrechts sowie geeignete Ansatzpunkte zu einer Neujustierung von Förderprogrammen diskutiert. Die Ergebnisse des Expertenworkshops fließen in die Empfehlungen zur Weiterentwicklung des bestehenden Instrumentariums ein.
"Getting things done with the European Rivers Network"
18.05.2010, Greifswald
Zum 4. Abend der Veranstaltungsreihe "Getting things done with" hatte die SÖF-Nachwuchsgruppe GETIDOS den Gründer des European Rivers Network, Roberto Epple, und die ehemalige Grünen- Abgeordnete der Greifswalder Bürgerschaft, Anne Klatt, eingeladen. Diskutiert wurde zum Thema "Rhein, Rhône, Ryck. - ziviles Engagement für lebendige Flüsse in Europa".
Berlin Forum Innovation in Governance
20.-21.05.2010, Berlin
Die SÖF-Nachwuchsgruppe "Innovation in Governance" veranstaltete an der TU Berlin ihr erstes "Berlin Forum Innovation in Governance". Keynote speaker waren Arie Rip (Universiteit Twente) und Patrick Le Galès (Sciences Po). Teilnehmende aus verschiedenen Nationen und Disziplinen diskutierten Forschungsarbeiten, die sich mit der Entstehung, Entwicklung und Verbreitung von neuen Governanceformen beschäftigen. Das Programm sowie die Planung für weitere Foren kann von der Projektwebsite heruntergeladen werden.
In den letzten Monaten sind die folgenden Veröffentlichungen aus den Förderschwerpunkten SÖF und WiN erschienen:
(Komplette bibliografische Angaben können der Seite Neuerscheinungen oder Gesamtliste entnommen werden)
CiviLand: Forschungsaufenthalt USA
Am 4. Juni 2010 beginnen Dr. agr. Claudia Sattler und Dipl. Pol. Thomas Krikser von der CIVILand Nachwuchsforschergruppe ihren zweijährigen Forschungsaufenthalt im Team von Prof. Dr. Robert Costanza am Gund Institute for Ecological Economics der Universität von Vermont.