Warum der Schutz von Artenvielfalt so wichtig ist - WiN-Ergebnisse werden international diskutiert - Integration älterer Nutzerinnen und Nutzer in Nachhaltigkeitsinnovationsprozesse - Was macht Nachhaltigkeitsökonomik aus - Veranstaltungen - Neuerscheinungen - SÖF in den Medien - Leitfaden zu Methoden der transdisziplinären Forschung
Liebe Leserinnen und Leser,
das Wissenschaftsjahr 2010 widmet sich dem Thema "Energie", ein Thema, das in erster Linie mit den Natur- und Ingenieurwissenschaften verbunden wird. Doch auch die Kompetenz der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften ist hierzu gefragt. Die Förderschwerpunkte "Sozial-ökologische Forschung" und "Wirtschaftswissenschaften für Nachhaltigkeit" steuern mit einer Reihe von Forschungsprojekten wichtige Erkenntnisse zum Thema Energie aus gesellschaftswissenschaftlicher Sicht bei.
Wie nutzen Menschen gewohnheitsmäßig Energie und wo kann man ansetzen, um mit diesem Wissen optimal die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer anzusprechen? Solche Fragen werden beispielsweise von den Projekten "Enef-Haus" und "Energie nachhaltig konsumieren - nachhaltige Energie konsumieren" aus unterschiedlichen Perspektiven untersucht.
Beste Grüße aus Bonn,
Jutta Zimmermann
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Themen:
Der Rückgang der Artenvielfalt nimmt weltweit immer mehr zu. Was das bedeuten kann und was geschehen muss, um die Artenvielfalt nachhaltig zu schützen, erforschen zwei SÖF-Nachwuchsforschungsgruppen aus unterschiedlichen Perspektiven. Das Projekt Besatzfisch analysiert beispielsweise welche Auswirkungen die Angelfischerei auf Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft haben kann. Gemeinsam mit Praxispartnern - wie Angelvereinen und Kommunen - soll unter anderem die Besatzpraxis, also das gezielte Einbringen von Fischen in Binnengewässer, untersucht und Alternativen erarbeitet werden, die dazu beitragen, mögliche negative ökologische Auswirkungen einer Besatzpraxis auf ein Minimum zu reduzieren. Mit der Biodiversität von Nutzpflanzen setzt sich das Projekt BIODIVA auseinander. Welche Konsequenzen die Verdrängung von lokalen Reissorten nach sich zieht, untersuchen die Forschenden am Beispiel des indischen Bundesstaates Kerala. Im Fokus steht dabei die Erhaltung des komplexen nachhaltigen Anbausystems und damit gleichzeitig die Erhaltung des sozialen Status von Frauen, denn diese verfügen über das elementare Wissen des Reisanbaus. Mehr zu den Nachwuchsgruppen
Im Rahmen der Konferenz der International Society for Ecological Economics (ISEE 2010) findet eine Special Session mit dem Titel "Models and Instruments of Sustainability Economics" statt. Ziel dieser Session ist es, die Ergebnisse und Erfahrungen aus dem WiN-Förderschwerpunkt im Rahmen einer großen Konferenz einer internationalen Teilnehmerschaft vorzustellen und im Kontext der internationalen Forschung im Bereich "Nachhaltigkeitsökonomik" zu diskutieren. Die ISEE 2010 bietet einen geeigneten Rahmen für den Austausch von Konzepten, Methoden und Ideen mit Forschenden aus vielen verschiedenen Ländern, so dass die Schwerpunkte und Ergebnisse der WiN-Forschung auch einem breiten Fachpublikum nahegebracht werden können.
Die Konferenz, die im August in Oldenburg und Bremen unter dem Motto"Advancing Sustainability in a Time of Crisis" stattfindet, hat bereits jetzt weltweit große Resonanz hervorgerufen: 1300 Abstracts aus 89 Ländern wurden eingereicht. Der Review-Prozess wurde im Februar erfolgreich abgeschlossen, nachdem das aus 96 Gutachterinnen und Gutachtern bestehende international besetzte Review-Committee alle Einsendungen bewertet hatte. Dabei wurden alle Abstracts anonym und unabhängig von jeweils zwei, bei großen Unterschieden in den Bewertungen auch drei, Gutachtern bewertet. Weitere Informationen zum Konferenzprogramm, Review-Verfahren und Anmeldung unter www.isee2010.org
Unternehmen wählen den Dialog mit verschiedenen Stakeholdern, um Innovationen voranzutreiben, marktgerecht zu gestalten und im Wettbewerb zu bestehen. Methoden offener Innovationsprozesse können aber auch Einfluss auf einen nachhaltigen Konsum nehmen und die Besonderheiten des demografischen Wandels aufgreifen. Ältere Konsumierende unterscheiden sich in ihrer Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen von jüngeren Kaufgruppen vor allem in der Zusammensetzung ihres Warenkorbes, das heißt sie fragen nicht grundsätzlich andere Produkte und Dienstleistungen nach, stellen jedoch andere Anforderungen an diese. Hier können offene Innovationsprozesse ansetzen. Die Ergebnisse im Projekt NaNu! zeigen, dass bei der Ausgestaltung von offenen Nachhaltigkeitsinnovationsprozessen zur Einbindung der Zielgruppe 55+ folgende Bereiche besonders zu beachten sind:
Diese Aspekte haben besonderen Einfluss auf die erfolgreiche Ausgestaltung von Innovationsworkshops und unterstützen die Motivation und Aktivität bei der Ideenfindung und -entwicklung. (Quelle: Projekt NaNu!)
An der Schnittstelle von Ökologischer Ökonomik und Umwelt- und Ressourcenökonomik formiert sich mit der Nachhaltigkeitsökonomik eine Disziplin, deren normative Basis der Einklang von einem nicht-verschwenderischen Einsatz knapper Ressourcen und der Verwirklichung eines umfassenden, intra- und intergenerationalen Gerechtigkeitsverständnisses bildet. In der Substanz geht es um eine Neubestimmung des Verhältnisses von Mensch und Natur im Sinne der Nachhaltigkeit.
Zu dieser Fragestellung richten die Syntheseforschung Wirtschaftswissenschaften für Nachhaltigkeit und der Lehrstuhl für Nachhaltigkeitsökonomie der Universität Lüneburg im Juni 2010 einen internationalen Workshop in Berlin aus. Im Rahmen dieses Workshops wird eine Gruppe von etwa 25 renommierten internationalen Fachleuten die Grundlagen, Chancen und Grenzen einer "Nachhaltigkeitsökonomik" diskutieren. Ziel ist es, sich zu den spezifischen Charakteristika, dem konzeptionellen Rahmen sowie den konstituierenden Komponenten einer "Nachhaltigkeitsökonomik" auszutauschen. Die Spezifizierung konkreter Forschungsfelder und die Identifizierung zukünftiger forschungsleitender Fragestellungen werden weitere Schwerpunkte des Workshops sein. (Quelle: Projekt Syntheseforschung)
Trotz steigender Energiepreise sind viele Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer zurückhaltend bei der energetischen Sanierung ihrer Gebäude. Das ist das Ergebnis einer Befragung von 1000 Ein- und Zweifamilienhausbesitzern im Projekt «Energieeffiziente Sanierung von Eigenheimen» (Enef-Haus), die das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) geleitet hat. In dem Projekt untersucht das ISOE gemeinsam mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und der Hochschule Lausitz, wie Eigenheimbesitzer zur Gebäudesanierung und somit zum Energiesparen aktiviert werden können. Die Befragung zeigte, dass wirtschaftliche Barrieren nicht der einzige Grund für geringe energetische Sanierungsraten sind. Vielmehr schrecken viele Hausbesitzer die zahlreichen Fragen ab, die eine energetische Sanierung aufwirft.
Aus der empirischen Befragung wurde zudem ein Zielgruppenmodell entwickelt, um in Zukunft maßgeschneiderte Informations-, Beratungs- und Förderangebote zu ermöglichen. Neben dem Alter unterscheiden sich die Hausbesitzer auch in Ihren Zielen und Einstellungen hinsichtlich der Sanierung sowie in der Art der durchgeführten Maßnahmen. Im Ergebnis wurden die Hausbesitzer in fünf Typen vom «desinteressiert Unwilligen» bis hin zum «überzeugten Energiesparer» eingeteilt.
Die Studie «Handlungsmotive, -hemmnisse und Zielgruppen für eine energetische Gebäudesanierung» steht zum Download bereit auf der Projekthomepage. (Quelle: ISOE)
Wie gehen Eigentümerinnen und Mieter mit Wärmeenergie um? Dazu hat das Projekt "Energie nachhaltig konsumieren - nachhaltige Energie konsumieren. Wärmeenergie im Spannungsfeld von sozialen Impulsen, ökonomischen Bedingungen und ökologischem Bewusstsein" in Leipzig und Stuttgart standardisierte Befragungen durchgeführt. Vier verschiedene Typen kristallisierten sich dabei heraus: Personen, die sehr auf die anfallenden Kosten achten, Personen mit hohem Umweltbewusstsein, Personen, die sich nur ungern mit diesem Thema beschäftigen sowie Personen, die eher verschwenderisch mit Wärmeenergie umgehen und die Verantwortung vor allem bei Politik und Wirtschaft sehen. Unterschiede zwischen Mieterinnen und Eigentümern im täglichen Umgang mit Wärmeenergie konnten dabei kaum festgestellt werden. Allerdings haben Eigentümer durch Sanierungsmaßnahmen mehr Möglichkeiten, direkt auf den Verbrauch einzuwirken. Dieser breite Handlungsspielraum ist möglicherweise der Grund, warum der Anteil verunsicherter Personen bei Eigentümern sehr hoch ist und bei Mietern der Anteil an Personen überwiegt, die sich nur sehr ungern mit dem Thema Wärmeenergie auseinandersetzen.
Die Ergebnisse der statistischen Analyse können ab April 2010 auf der Projekthomepage heruntergeladen werden.
EIN ZIEL - VIELE WEGE Wissensforum zur kommunalen Selbstversorgung mit Erneuerbaren Energien
24.-25.03.2010, Wolpertshausen
Vom 24.-25. März 2010 findet die erste Tagung des Projektes "EE-Regionen: Sozialökologie der Selbstversorgung" statt. Die Tagung steht unter dem Titel: "Ein Ziel - viele Wege Wissensforum zur kommunalen Selbstversorgung mit Erneuerbaren Energien". Es handelt sich um eine speziell für die Partnerkommunen entwickelte Tagung. Besonders beim Marktplatz Erneuerbaren Energien sollen die Kommunen in Austausch kommen, erhalten aber auch die Chance ganz spezielle Fragen an externe Experten zu stellen. Flyer
Implications of GM-Crop cultivation at large spatial scales,
25.-26.03.2010, Bremen
Die Tagung des SÖF-Projekts "Ökologische, juristische und ökonomische Analysen der Koexistenz von Landwirtschaft mit und ohne gentechnisch veränderte Pflanzen" (GeneRisk) bietet eine Plattform für Konzepte, Management-Strategien und Methoden auf dem Gebiet der ökologischen Risikoforschung von gentechnisch veränderten Pflanzen (GVO). Neue Entwicklungen werden vorgestellt und verknüpft mit Konzepten zur Regulierung und zum Management von systemischen Risiken aus anderen wissenschaftlichen und technologischen Gebieten. Internationale Expertinnen und Experten beleuchten die Fortschritte in der Erfassung und Bewertung von GVO-Auswirkungen in großen geografischen Räumen, die anschließend zur Diskussion gestellt werden. Mehr
WENKE2- Wege zum nachhaltigen Konsum - Häuslicher Energiekonsum und Ernährung, Abschlusstagung,
22.04.2010, Oldenburg
Woran scheitert die Verbreitung nachhaltiger Konsummuster? Das WiN-Projekt WENKE² stellt seine Forschungsergebnisse im Rahmen einer Abschlusstagung vor. Neben spezifischen Analysen in fünf auf verschiedenen theoretischen Ansätzen basierenden Modulen stand die theoretische Integration im Vordergrund, die im Rahmen des agentenbasierten Simulationsmodells MONAKO (Modell für nachhaltige Konsummuster) umgesetzt wurde. MONAKO beruht auf einer Modellierung des Marktgeschehens im Einklang mit den theoretischen Zugängen. Auf Basis modulspezifischer Hypothesen wurden jeweils vier Szenarien zur Diffusion nachhaltiger Konsummuster untersucht. Programm und nähere Informationen erhalten Sie über http://www.wenke2.de/ und bei irene.antoni.komar[at]uni-oldenburg.de
First Berlin Forum Innovation in Governance,
20 - 21 May, 2010, Berlin
This Forum is the first in an initial series of four, which will take place on an annual basis until 2013, presented by "The Innovation in Governance Research Group" at the Technische Universität Berlin.
Entitled "Studying the emergence and development of new forms of governance", the first Forum aims to lay the conceptual and methodological grounds for studying the genesis, dynamics and politics of new forms of governance. For more information please contact jan-peter.voss[at]tu-berlin.de
Final International Congress on Urban Ecology,
22 - 24 October, 2010, Berlin
For the past seven years, the DFG graduate research group "Perspectives on Urban Ecology" has been investigating the interface between cities, nature and people, and is pleased to invite representatives from different disciplines to its third and final international congress on urban ecology entitled "Cracks in the Concrete Jungle: New Perspectives on Urban Ecology". The congress focuses on the development of urban nature in the context of contemporary challenges, especially with regard to the quality of human life. We look forward to receiving abstracts for oral presentations and poster contributions. Deadline for abstracts is May 31, 2010. For details see Call for Papers. For general information see http://www.stadtoekologie-berlin.de/ and the programme.
"Sustainable Pharmacy Conference - Incentives and Perspectives",
22. - 23.02.2010, Osnabrück
Auf der Konferenz diskutierten mehr als 50 internationale Fachleute aus Pharmazie, Chemie, Gesundheitswesen, Wissenschaft und Behörden darüber, wie die Pharmazie nachhaltiger gestaltet werden kann und wer dabei die entscheidenden Akteure sind. Die Teilnehmenden forderten insbesondere, dass international gültige Standards in allen Bereichen - vom Rohstoffeinsatz über die Entwicklung und Herstellung bis hin zur Verschreibung, dem Gebrauch, der Entsorgung und den Rückständen von Arzneimitteln in der Umwelt - festgelegt werden müssen. Die Konferenzbeiträge und eine Dokumentation der Veranstaltung werden in Kürze über die Homepage des SÖF-Projekts start und der DBU abrufbar sein.
Auftaktveranstaltung plan B:altic,
04.03.2010, Hamburg
Zur Auftaktveranstaltung der sozial-ökologischen Nachwuchsgruppe "plan B:altic - Klimawandel und Raumentwicklung" am 4. März 2010 fanden sich fast 40 kommunale und regionale Vertreter, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der HafenCity Universität Hamburg ein. Expertenvorträge und intensive Diskussionen über die Anpassung an den Klimawandel lieferten vielfältige Anregungen für die Forschungsgruppe. Diese erarbeitet am Beispiel des Ostseeraumes zusammen mit der Praxis Anpassungsstrategien der Stadt- und Regionalplanung an Klimafolgen in Stadtregionen der Küstenzone.
Projektworkshop "Vom Consumer zum Prosumer",
10.03.2010, Berlin
Das Forschungsteam des Projekts "Vom Consumer zum Prosumer" veranstaltete einen Workshop in Berlin, auf dem die Chancen des internetgestützten Gebrauchtwarenhandels für einen nachhaltigen Konsum diskutiert wurden. Vorgestellt wurden die Resultate einer breit angelegten Online-Befragung von eBay-Nutzern und Nutzerinnen, die Aufschluss über Motive, Einstellungen und Konsumveränderungen gibt. Für die Analyse der Nachhaltigkeitseffekte des Handels mit Gebrauchtgütern auf der eBay-Plattform wurde ein im Projekt entwickelter Systemansatz vorgestellt, der die empirischen Befunde der Online-Befragung in Umwelteffekte übersetzt. Außerdem wurde über Herausforderungen diskutiert, die durch die Aktivierung von brachliegenden Gütern entstehen und Schlussfolgerungen gezogen, wie in diesem Bereich Nachhaltigkeitspotenziale erschlossen werden können. Im Sommer 2010 ist eine Fachkonferenz in Berlin geplant.
Abschlussworkshop "Nachwachsende Rohstoffe und Landnutzung",
11.03.2010, Berlin
Am 11.3.2010 fand in der Landesvertretung Schleswig-Holsteins in Berlin der Abschlussworkshop des WiN-Projekts "Nachwachsende Rohstoffe und Landnutzung" (NaRoLa) statt. Im Rahmen der halbtägigen Veranstaltung präsentierten die Projektpartner Institut für Weltwirtschaft, von-Thünen Institut und Universität Bonn im Laufe des Projekts gewonnene Erkenntnisse und daraus abgeleitete Politikempfehlungen. Dabei geht es beispielsweise um weltweite Agrarmarkteffekte der Förderung von Biokraftstoffen, um Umweltauswirkungen der Förderung von Biogas in Deutschland und um Auswirkungen der energetischen Biomassenutzung auf den deutschen Agrarsektor.
In den letzten Monaten sind die folgenden Veröffentlichungen aus dem Förderschwerpunkt SÖF erschienen:
Transdisziplinäre Forschung wird in vielen Wissenschaftsfeldern und Innovationsprojekten immer wichtiger und macht inzwischen einen bedeutenden Teil der Forschungsförderung aus. Allerdings sind die Methoden, um Wissenschaftlerinnen und Praxispartner in den Forschungsprozess zu integrieren, bisher kaum systematisch beschrieben. Diese Lücke schließt das Projekt "tdPrax - Stärkung der transdisziplinären Forschungspraxis" am Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) mit einem Buch, das April 2010 im Campus Verlag erscheint. "Methoden transdisziplinärer Forschung - Ein Überblick mit Anwendungsbeispielen" gibt eine Übersicht über Methoden, mit denen die Aufgaben der Wissensintegration in der transdisziplinären Forschung gelöst werden können. Das Buch beruht auf der Analyse zahlreicher Beispiele aus der transdisziplinären Forschungspraxis. Es ist so konzipiert, dass die beschriebenen Methoden und Beispiele unmittelbar für eigene transdisziplinäre Forschungsaufgaben genutzt werden können. Transdisziplinäre Forschung behandelt gesellschaftliche Probleme, die durch komplexe Prozesse gekennzeichnet sind. An den Forschungsprojekten sind daher Wissenschaftler verschiedener Disziplinen beteiligt. Deren Wissen und das von Praxisakteuren aus dem jeweiligen gesellschaftlichen Feld werden miteinander verknüpft. (Quelle: ISOE)