Info! 1/2009

Themen: Synthese, Vernetzung, Diffusion - Themenschwerpunkt erhält professionelle Unterstützung - Hochaktuelle gesellschaftliche Fragen im Fokus der Nachwuchsforschenden - Online-Plattform ermöglicht Gestaltung des individuellen Passivhauses - GAIA - Schwerpunkt zu systemischen Risiken - Strategien der Risikobewältigung für hormonell wirksame Agrarchemikalien

Liebe Leserinnen und Leser,

der Anspruch an die Forschenden des Förderschwerpunktes Sozial-ökologische Forschung bezüglich der internationalen Vernetzung und der Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis ist sehr hoch. Daher hat das Bundesforschungsministerium für den Themenschwerpunkt "Nachhaltiger Konsum" eine Begleitforschung eingerichtet, welche die Projekte bei der Verfolgung dieser Ziele unterstützt und jetzt ihre Arbeit aufgenommen hat. Die Leiterinnen und Leiter der 2008 gestarteten Nachwuchsforschungsgruppen werden bereits durch Coachingmaßnahmen  zur Führung einer transdisziplinären Forschergruppe begleitet. Eine lohnende Investition, wenn man die hochaktuellen und spannenden Themen sieht. Die Verstetigungsstrategie zum Themenschwerpunkt "Umgang mit systemischen Risiken" ist nunmehr mit der Bewilligung von Anschlussvorhaben weitgehend umgesetzt. In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen das "start2"-Projekt vor, das Strategien zur Risikobewältigung von hormonell wirksamen Arzneimitteln erforscht.

Herzliche Grüße aus Bonn,

Jutta Zimmermann

 

Diesen Newsletter finden Sie dauerhaft unter der Adresse: http://www.sozial-oekologische-forschung.org/de/767.php oder http://www.bmbf.de/newsletter (hier finden Sie auch weitere Newsletter des BMBF).


Themen:

  • Synthese, Vernetzung, Diffusion - Themenschwerpunkt erhält professionelle Unterstützung
  • Hochaktuelle gesellschaftliche Fragen im Fokus der Nachwuchsforschenden
  • Online-Plattform ermöglicht Gestaltung des individuellen Passivhauses
  • GAIA - Schwerpunkt zu systemischen Risiken
  • Was halten die Deutschen von der Windkraft?
  • Strategien der Risikobewältigung für hormonell wirksame Agrarchemikalien
  • Motive und Barrieren für eine energieeffiziente Gebäudemodernisierung
  • Welche Aspekte beeinflussen den Autokauf? 
  • Wirtschaft nachhaltig gestalten - was muss geschehen?
  • Veranstaltungen
  • Neuerscheinungen
  • WiN-Projekte in den Medien
  • Studienschwerpunkt "Nachhaltiger Konsum"



    Synthese, Vernetzung, Diffusion - Themenschwerpunkt erhält professionelle Unterstützung

    Projektübergreifende Erkenntnisse zusammen zu führen und für zukünftige Forschung nutzbar zu machen und Forschungsergebnisse in die Praxis einzubringen, solche Aufgaben sind eine nicht zu unterschätzende Herausforderung. Um die anspruchsvollen Ziele des SÖF- Themenschwerpunkts "Vom Wissen zum Handeln - Neue Wege zum nachhaltigem Konsum" optimal zu erreichen, unterstützen Forschende der Interfakultären Koordinationsstelle für Allgemeine Ökologie der Universität Bern die Verbünde darin, die Projektaktivitäten untereinander zu vernetzen sowie den Austausch auf internationaler Ebene auszubauen. Den Transfer von Forschungsergebnissen in Politik und Praxis gezielt voran zu treiben, ist eine weitere Aufgabe, bei der die neu eingerichtete Begleitforschung die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützen wird. Mehr


     

    Hochaktuelle gesellschaftliche Fragen im Fokus der Nachwuchsforschenden

    2008 sind zwölf Nachwuchsforschungsgruppen aus der zweiten Runde der Nachwuchsförderung im Förderschwerpunkt  "Sozial-ökologische Forschung" gestartet. Trotz der freien Themenauswahl beziehen sich die Projekte vor allem auf drei Schwerpunkte: Klimaschutz, Artenvielfalt und Politikberatung. Die Fragestellungen greifen gesellschaftlich hochaktuelle Themen auf: Die Forschungsgruppe "Biofuel as social fuel" wird untersuchen, inwiefern Biokraftstoffe derzeit nachhaltig produziert und genutzt werden können und ob "Bio"-Treibstoff zu einem Synonym für gesellschaftlichen Fortschritt, Dynamik und Lernprozesse werden kann. Ein weiteres Forschungsthema wird sein, ob sich der Wert europäischer Kulturlandschaften nur auf die Bereitstellung von Nahrungsmitteln und Energiepflanzen beschränkt oder sich ebenso in kulturellen Leistungen ausdrücken lässt, indem Kulturlandschaften zum Beispiel als Naherholungsgebiete erkannt und geschützt werden.
    Die Nachwuchsgruppe "Märkte für Ökosystemleistungen" wird sich damit befassen, wie Maßnahmen des CO2-Managements die Funktionen von Ökosystemen europäischer Kulturlandschaften verändern. Besonderes Augenmerk liegt auf den Wechselwirkungen von Biomassenutzung und Kohlenstoffsenken mit wichtigen Ökosystemleistungen wie Biodiversität, Lebens- und Futtermittelproduktion sowie kulturellen Leistungen. Informationen zur Nachwuchsförderung sowie den einzelnen Projekten erhalten Sie auf der Website des Förderscherpunkts Sozial-ökologische Forschung.

     

    Online-Plattform ermöglicht Gestaltung des individuellen Passivhauses

    Um Empfehlungen für Politik und Handel zu entwickeln, wie ökologisch verträgliche Passivhäuser aus dem Nischen- auf den Massenmarkt gelangen können, stellt das SÖF- Projekt NaNu! potenziellen Eigentümern eine Online-Plattform in Form eines Baukastens mit kombinierbaren Elementen, ein so genanntes Online-Toolkit, unter dem Namen "Hausoptimierer" zur Verfügung. Ziel ist es, Interessenten bei der Weiterentwicklung von bewohnerfreundlichen Passivhäusern, die gleichzeitig Nachhaltigkeitsanforderungen und Unternehmensinteressen dienen, mit einzubeziehen. Das Besondere an dieser Plattform sind zwei neue Elemente: Die informativ-pädagogische Komponente wie beispielsweise ein Informationskasten oder die Möglichkeit, den Energiebedarf bildlich darzustellen sowie ein Kommunikationsforum (Blog), über das mögliche Kunden ihre Erfahrungen austauschen können. So soll auf unterschiedliche Weise ein Lernprozess angestoßen werden, der relevante Handlungsoptionen und mögliche Folgen von Entscheidungen aufzeigt. Der Hausoptimierer kann über die Website http://www.energiecomforthaus.de/ erreicht werden. Mehr 


     

    GAIA - Schwerpunkt zu systemischen Risiken

    Die anhaltende Finanzkrise verdeutlicht, welche unüberschaubaren Risiken ein System aus weltweit vernetzten Einheiten birgt. Mit dieser Art von Risiken setzen sich die Projekte des SÖF-Themenschwerpunkts "Strategien zum Umgang mit systemischen Risiken" auseinander, denen die Zeitschrift "GAIA - Ökologische Perspektiven für Wissenschaft und Gesellschaft" in der Dezember-Ausgabe 4/2008 einen Schwerpunkt widmete. Einleitend umreißen Ortwin Renn und Florian Keil den Begriff des "systemischen Risikos" gemäß dem aktuellen Stand der Forschung und ziehen Schlussfolgerungen hinsichtlich der Anforderungen an Risikoanalyse, Risikomanagement und Risikokommunikation. Forschungsergebnisse werden aus zwei Projekten dargestellt:"start - Strategien zum Umgang mit Arzneimitteln im Trinkwasser" und "AACC Risk", das Risiken durch allgegenwärtige Informations- und Kommunikationstechnologien thematisiert. Zur Bestellung


     

    Was halten die Deutschen von der Windkraft?

    Die Bundesregierung plant, den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung in Deutschland von heute rund 14  auf etwa 30 Prozent im Jahr 2020 zu erhöhen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Nutzung der Windkraft auch an Land ausgebaut werden. Windenergieanlagen sind jedoch aufgrund der damit verbundenen ökologischen und ästhetischen Probleme umstritten. Ziel einer im Frühjahr 2008 durchgeführten Online-Umfrage im Rahmen des WiN-Projektes "FlächEN" war es, die Präferenzen der Bevölkerung hinsichtlich verschiedener Varianten beim Ausbau der Windenergie zu ermitteln. Solche Informationen können Politik und Raumplanern wichtige Hinweise geben, wie der Ausbau, insbesondere der Umbau bestehender Windparks gestaltet werden sollte. Die Ergebnisse der Umfrage können in dem kürzlich erschienenen Diskussionspapier nachgelesen werden.


     

    Strategien der Risikobewältigung für hormonell wirksame Agrarchemikalien

    Die aktuelle Debatte in der EU um konkrete Stoffverbote zeigt: Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln mit seinen möglichen negativen Folgen für Mensch und Umwelt ist nach wie vor ein hochaktuelles und kontrovers diskutiertes Thema. Im Fokus der Aufmerksamkeit stehen dabei Chemikalien, die auf das Hormonsystem von Menschen und Tieren wirken. Ihr Eintrag in die Umwelt kann zu hohen Risiken für Nahrungsmittel- und Trinkwasserversorgung, die menschliche Gesundheit und Ökosysteme führen. Welche Maßnahmen für einen vorsorgenden Umgang mit dieser Stoffproblematik angemessen sind, ist nicht zuletzt angesichts der zum Teil unsicheren Wissensbasis strittig. Im Anschlussvorhaben des SÖF-Projekts start ("Strategien zum Umgang mit Arzneimittelwirkstoffen im Trinkwasser") entwickelt das Institut für Sozial-ökologische Forschung  (ISOE) zusammen mit Praxisexperten Strategien der Risikobewältigung. Das Projekt wird im Rahmen der Verstetigungsstrategie des Themenschwerpunkts "Strategien zum Umgang mit systemischen Risiken" gefördert. (Quelle: ISOE) Mehr


     

    Motive und Barrieren für eine energieeffiziente Gebäudemodernisierung

    Die Preise für Strom und Wärme steigen kontinuierlich an. Gleichzeitig werden umfangreiche Programme zur Förderung einer effizienteren Nutzung von Energie auf den Weg gebracht. Trotzdem lässt sich keine signifikante Änderung des Verhaltens von Eigenheimbesitzer/- innen in Richtung energieeffizienter Gebäudemodernisierung feststellen. Die Motive und Handlungsbarrieren dafür sind vielfältig. Das hat sich in den qualitativen Interviews des SÖF- Projekts "ENEF-Haus - Energetische Modernisierung von Ein- und Zweifamilienhäusern" gezeigt. Die Ergebnisse sowie Forderungen, dich sich daraus ableiten lassen, hat das Projekt im Rahmen eines deutsch-britischen Experten-Workshops in Berlin vorgestellt. Zur Präsentation


     

    Welche Aspekte beeinflussen den Autokauf?

    Die Ergebnisse einer im Rahmen des WiN-Projektes "ECO-CARS" durchgeführten empirischen Studie bieten aktuelle Einblicke in das Konsumverhalten der Autokäufer und ermöglichen mit den anschließenden ökonomischen Berechnungen und Modellierungen Prognosen über die Durchsetzung alternativer Antriebe am Automobilmarkt. Im Gegensatz zu kurzfristig angelegten Umfragen, die nur aktuelle Meinungsbilder der Autofahrer widerspiegeln, soll in diesem Projekt die langfristige Entwicklung am Automobilmarkt in Deutschland prognostiziert werden. Jedoch können hieraus auch interessante Aspekte zu den sich derzeit in der politischen Diskussion befindlichen Konjunkturmaßnahmen abgeleitet werden. So wurde im Rahmen dieser deutschlandweit durchgeführten persönlichen Befragung beispielsweise nach den für Pkw-Käufer beim Autokauf entscheidenden Kriterien gefragt. Die wichtigsten Faktoren sind neben den Aspekten "Sicherheit, Qualität und Zuverlässigkeit" der "Verbrauch" sowie der "Kaufpreis", wohingegen "Antrieb" und "Kfz-Steuer" bei der Kaufentscheidung nur eine eher untergeordnete Rolle spielen. Diesem Aspekt ging das Forschungsprojekt vertieft nach. Interessant dabei ist, dass 43,8 % der Befragten keine Angaben zur Höhe ihrer aktuellen Kfz-Steuer machen konnten. Dies stellt die Wirksamkeit einer Kfz-Steuerbefreiung, um den Verkauf von Neuwagen anzukurbeln, in Frage. Andererseits bestätigen die Ergebnisse die aktuellen Meldungen, dass mit der Abwrackprämie, also dem finanziellen Zuschuss in Höhe von 2.500 Euro beim Kauf eines Neuwagens und gleichzeitiger Verschrottung des mindestens 10 Jahre alten PKWs, wahrscheinlich ein höherer Effekt erzielt werden kann. Weitere Ergebnisse der Studie finden Sie demnächst auf dem Internetauftritt des Projekts. (Quelle: IVT)


     

    Wirtschaft nachhaltig gestalten - was muss geschehen?

    Von einer ökologisch und sozial verträglichen Globalisierung sind wir noch weit entfernt. Die wirtschaftliche Perspektive herrscht in Denken und Handeln noch stark vor. Damit stellt sich auch die Frage nach dem Beitrag der Wirtschaftswissenschaften für eine nachhaltige Entwicklung: Welchen zentralen Fragestellungen muss sich eine zeitgemäße Ökonomie heute stellen? Wie ist nachhaltige Entwicklung mit dem Freiheitsgedanken zu vereinbaren?
    Herausfordernde Antworten auf diese und andere Fragen gibt Dr. Angelika Zahrnt, Ehrenvorsitzende des BUND und Mitglied im Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung. Die gekürzte Fassung können Sie ab 2. März 2009 in der Zeitschrift "Ökologisches Wirtschaften" lesen. Die ausführliche Version wird zeitgleich auf der Website des Förderschwerpunkts "Wirtschaftswissenschaften für Nachhaltigkeit" (http://www.wi-n.org/)  erscheinen.


     

    Veranstaltungen

    • Tagung "Natur und Gesellschaft - Gestaltung und Regulation gesellschaftlicher Naturverhältnisse", 05.-07. März 2009, Basel
      Die 6. Tagung der Nachwuchsgruppe Umweltsoziologie beschäftigt sich mit der Gestaltung gesellschaftlicher Naturverhältnisse und der Frage nach Handlungsspielräumen im Sinne einer Nachhaltigen Entwicklung. Die Nachwuchsgruppe Umweltsoziologie (NGU) ist ein Netzwerk von jungen Wissenschaftler/innen, die sich mit Themen im Spannungsfeld von Natur und Gesellschaft beschäftigen. Mehr

    • "Institutionen ökologischer Nachhaltigkeit", 09.-11. März 2009, Tutzing
      Wie müssen internationale Institutionen aufgebaut und vernetzt sein, um Herausforderungen wie zum Beispiel den Klimawandel erfolgreich zu begegnen? Im Mittelpunkt der Tagung der evangelischen Akademie Tutzing stehen drei unterschiedliche Zugänge: Erstens die Analyse der Naturbedingungen des Wirtschaftens; zweitens die Diagnose der Schwierigkeiten, welche der koordinierten Problemlösung in einer multipolaren Welt entgegenstehen; drittens die Frage des Designs internationaler Institutionen, deren Leistungsprofil von der Konfliktbewältigung zur Kooperation weiterentwickelt werden muss. Mehr

    • "Making a Difference - Putting Consumer Citizenship into Action", 23.-24. März 2009, Berlin
      Im Rahmen der "6th International Consumer Citizenship Network Conference" an der Technischen Universität Berlin werden Teilnehmende aus über 30 Ländern aktuelle Forschungs- und Praxisbeiträge unter anderem zu folgenden Themen präsentieren und diskutieren: "Globalizing Consumer Citizenship", "Understanding Consumer Citizenship Behaviour" und "Co-Operating for Consumer Citizenship". Im Rahmen der Forschungs-Workshops werden Themen der SÖF-Projekte "Förderung Nachhaltigen Konsums durch Nutzerintegration in Nachhaltigkeits-Innovationen (NaNu!)" und "Lebensereignisse als Gelegenheitsfenster für Nachhaltigen Konsum aufgegriffen.
      Anmeldungen sind noch bis zum 15. Februar 2009 möglich unter: http://www.hihm.no/Prosjektsider/CCN/Conferences  
      Das Consumer Citizenship Network (CCN) ist ein europaweiter Zusammenschluss von Menschen und Institutionen aus den Bereichen Wissenschaft, Verbraucherbildung und Politik, die sich der Analyse und Förderung eines sozial und ökologisch verantwortlichen Konsumentenverhaltens widmen (siehe http://www.hihm.no/concit). Die finanzielle Förderung durch die Europäische Union läuft im kommenden Jahr aus, so dass die Berliner Konferenz einerseits eine Abschlusskonferenz ist, andererseits soll sie zum Startpunkt einer sich selbst tragenden internationalen Konferenzreihe werden. Eine Konferenzteilnahme von Interessierten, die bisher noch nicht im Consumer Citizenship Network mitarbeiten, wird ausdrücklich begrüßt.

    • International Conference "Sustainable Development: A challenge for European Research", May 26-28, 2009, Brussels
      The conference aims at assessing the current contribution of research to sustainable development and - by linking R&D to societal challenges - providing a framework for putting European research at the service of sustainable development. The event will be an opportunity for researchers, policy makers and stakeholders of different backgrounds and with different areas of interest to exchange their views and experiences. More

    • "ICLEI World Congress: Connecting Leaders - Advancing Local Action for Sustainability", June 14-18, 2009, Edmonton, Alberta, Canada
      The program will show the work of ICLEI members on advancing sustainability, for and about local governments. It will be enriched by global strategists sharing their vision on the opportunities and challenges for local governments in the coming decade. The discussions around ICLEI's Strategic Plan shall be a milestone for the organisation, looking back at 18 years of activities to determine ICLEI's role in the coming future. More

    • International conference "Sustainable Development in Policy Assessment - Methods, Challenges and Policy Impacts", June 15-16, 2009, Brussels
      The aim of this conference is to add to the understanding of sustainability evaluation by addressing questions such as "What is sustainability evaluation's contribution to policy development and implementation?" or "How can the quality of sustainability evaluations be improved?" The program is open for contributions from European scholars and practitioners from consulting, politics and administration.  The conference is part of the EPOS project (Evaluating Policies for Sustainable Development) which establishes a network of leading European institutions that are active in the field of policy evaluation with a focus on environment and sustainability. The network creates a platform to discuss and compare different methods of policy evaluation; it aims to strengthen socio-ecological aspects in evaluation.   More

    • "Transformation, Innovation and Adaption for Sustainability - Integrating Natural and Social Sciences", 8th ESEE conference, 29.06.-02.07.2009, Ljubljana, Slovenia
      The conference aims to contribute to a better understanding of societal and natural processes and their interaction by integrating various scientific methodologies and approaches - that is empirical work, modelling, governance and policy research or philosophical and methodological studies.
      Paying attention to this point of departure, and focusing on challenges associated with global and regional environmental governance issues, particularly but not exclusively the challenges facing the enlarged European Union and the Central and Eastern European countries (CEEC), this conference will cover a series of broad themes. More
        

     

    Neuerscheinungen

    In den letzten Monaten sind die folgenden Veröffentlichungen aus den Förderschwerpunkten SÖF und WiN erschienen.
    (Komplette bibliografische Angaben können der Seite Neuerscheinungen oder Gesamtliste entnommen werden.)

    Zeitschriftenartikel
    * Newig, J., Haberl, H., Pahl-Wostl, C. & Rothman, D.S. (Hg.) (2008) "Collaboration and Participation in Action Research". In: "Systemic Practice and Action Research" Volume 21, Nr.6/2008, Springer Netherlands
    * Reuter, H., Menzel, G., Pehlke, H. & Breckling, B. (2008): Hazard mitigation or mitigation hazard? Would genetically modified dwarfed oilseed rape (Brassica napus) increase feral survival? In: Environmental Science and Pollution Research, 15(7)
    * Schröder, W. & Schmidt, G. (2008): Implications of GM-crop cultivation - series. In: Environmental Sciences and Pollution Research, 15(7)

    Diskussionspapiere
    * Meyerhoff, J., Ohl, C. & Hartje, V. (2008): Präferenzen für die Gestaltung der Windenergie. Working Paper 024/2008
    * Pamme, H. (2009): Wirksam ist nicht gleich wirksam: Zur Evaluation von Interventionsansätzen im Bereich "Stromsparen in Privathaushalten", TRANSPOSE Working Paper Nr. 1
    * Tews, K. (2009): Politische Steuerung des Stromkonsums privater Haushalte. Portfolio eingesetzter Instrumente in OECD-Staaten, TRANSPOSE Working Paper Nr. 2

    Sammelbandbeiträge
    * Kleppin, L., Aden, C., Schmidt, G. & Schröder, W. (2008): Monitoring of genetically modified maize cultivation by means of WebGIS and Google Maps, In: Car, A., Griesebner, G. & Strobl, J., Geospatial Crossroads @ GI_Forum '08, Proceedings of the Geoinformatics Forum Salzburg

    Alle nachfolgenden Beiträge in: Breckling, B., Reuter, H. & Verhoeven, R. (2008): Implications of GM-Crop Cultivation at Large Spatial Scales, Proceedings of the GMLS conference 2008 in Bremen, Theorie in der Ökologie, Peter Lang Verlag

    * Aheto, D.W. & Breckling, B. (2008): Analysis of the spatial density and neighbourhood distances of cultivated oilseed rape (Brassica napus) fields in Northern Germany.
    * Breckling, B. (2008): Evolutionary integrity - an issue to be considered in the long-term and large-scale assessment of genetically modified organisms.
    * Eschenbach, C., Rinker, A., Windhorst, D. & Windhorst, W. (2008): Cause effect chains on potential GMO cropping in Schleswig-Holstein.
    * Höltl, K. & Wurbs, A. (2008): Simulation of GM maize-cultivation scenarios under different coexistence regulations.
    * Kleppin, L., Schmidt, G. & Schröder, W. (2008): Web-based Geoinformation Systems: Application for GMO related Issues.
    * Reuter, H., Breckling, B., Wurbs, A. & Höltl, K. (2008): Modelling maize cross-pollination probabilities on the regional level - exemplary simulations for the county Elbe Elster in Brandenburg, Germany.
    * Reuter, H., Böckmann, S. & Breckling, B. (2008): Analysing cross-pollination studies in maize.

    Broschüren
    BMBF (2008): Klimaschutz erfordert Handeln - Beiträge der Sozial-ökologischen Forschung.

     

    WIN in den Medien

    Der Deutschlandfunk hat anlässlich eines Experiments zur Preiselastizität von Strom und Strom sparenden Haushaltsgeräten ein Interview mit Prof. Doris Fuchs, Ulrich Hamenstädt und Dr. Hildegard Pamme geführt. In dem Interview gehen die drei Wissenschaftler des Projektes "TRANSPOSE - Transfer von Politikinstrumenten zur Stromeinsparung" der grundsätzlichen Frage nach, warum Konsument/-innen in weitaus geringerem Maße Strom sparende Geräte einsetzen, als dies technisch bereits möglich wäre. Hören Sie das Interview als Podcast  oder lesen Sie das Manuskript.
    Über die Durchführung des Experimentes in Münster berichtete auch die Lokalpresse, nachzulesen in den Westfälischen Nachrichten und dem Echo Münster.

     

    Studienschwerpunkt "Nachhaltiger Konsum"

    In einem neuen EU-Studiengang stehen ab sofort die Verbraucher im Mittelpunkt. Das European Master's Programme in Consumer Affairs (EURECA) wird demnächst an 13 Hochschulen in neun EU-Mitgliedsstaaten angeboten, die jeweils unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Die Technische Universität München, die das Programm als einzige Universität in Deutschland  ab dem Wintersemester 2009 anbietet, legt einen Studienschwerpunkt auf den nachhaltigen Konsum. Das ausschließlich in englischer Sprache angebotene Studium geht über einen Zeitraum von vier Semestern inklusive eines obligatorischen Auslandsemesters. Bewerbungsschluss ist jeweils der 31. Mai 2009. Mehr