Themen INFO! 3/2008: Wie lässt sich nachhaltiges Konsumverhalten erleben und in den Alltag integrieren? - Nachhaltiger Konsum aus ökonomischer Perspektive - Handlungsmöglichkeiten zur Verringerung von Gewässerbelastungen - Sozial-ökologische Impulse für den Klimaschutz - Folgen der Finanzmarktkrise für die internationale Klimapolitik - Wie klimabewusst sind die Deutschen tatsächlich? - Neuerscheinungen - Veranstaltungen - BMBF-Bekanntmachung "Nachhaltiges Landmanagement"
Liebe Leserinnen und Leser,
der Klimawandel ist neben der weltweiten Finanzkrise nach wie vor in aller Munde. Inwiefern kann die Sozial-ökologische Forschung dazu beitragen, den Klimaschutz voranzubringen? In der aktuellen BMBF-Broschüre "Klimaschutz erfordert Handeln" werden Ergebnisse aus SÖF-Projekten zu unterschiedlichen Aspekten des Klimawandels vorgestellt. Außerdem lesen Sie ein Interview mit Prof. Dr. Reimund Schwarze, Leiter des WiN-Syntheseforschungsprojekts, über die Auswirkungen der Finanzkrise auf die politischen Bemühungen, Klima-Strategien zu entwickeln und umzusetzen. Die Vorstellung der Projekte steht diesmal auch beim Förderschwerpunkt WiN ganz im Zeichen des nachhaltigen Konsums.
Herzliche Grüße aus Bonn,
Jutta Zimmermann
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Themen:
Um das individuelle Konsumverhalten in eine nachhaltige Richtung zu lenken, reicht es nicht aus, Informationsmaterial zu verteilen. Aussichtsreich sind Maßnahmen, die zu einem Zeitpunkt im Leben der Menschen ergriffen werden, an denen sie besonders aufnahmebereit für Verhaltensänderungen sind. Dazu zählen die Entwicklungsphase von Jugendlichen und jungen Erwachsenen oder auch bestimmte Lebensereignisse wie zum Beispiel die Geburt eines Kindes oder der Umzug in eine neue Stadt. Bildungsinstitutionen wie Schule und Universität spielen daher eine wichtige Rolle bei der Förderung und Verbreitung nachhaltiger Konsumstile. Das Projekt "Beitrag von Bildungsinstitutionen zur Förderung nachhaltigen Konsums bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen" (BINK) beabsichtigt, Vorschläge für die Integration von Wissen über Nachhaltigkeit zu entwickeln, Veränderungsprozesse bei jungen Menschen anzustoßen und deren Umsetzungserfolg anschließend zu bewerten. Ebenfalls im SÖF-Themenschwerpunkt "Vom Wissen zum Handeln - neue Wege zum nachhaltigen Konsum" entwickelt und erprobt das Forschungsprojekt "Lebensereignisse als Gelegenheitsfenster für eine Umstellung auf nachhaltige Konsummuster" Konzepte für Kampagnen in den Bereichen nachhaltige Mobilität, Ernährung und Energienutzung und untersucht Synergieeffekte eines langfristig angelegten Akteursbündnisses für nachhaltigen Konsum. Einen kurzen Überblick über diese sowie alle anderen Projekte des Themenschwerpunkts erhalten sie ab sofort auch als Broschüre. Als Printversion zu bestellen über den Projektträger im DLR.
Auf dem Automobilmarkt gibt es seit einigen Jahren immer wieder umweltfreundliche Produkte wie zum Beispiel das drei Liter Auto "Lupo" oder den Biodiesel. Doch bis heute haben sich diese bei den Konsumenten nicht durchgesetzt. Das Projekt ECO-CARS(Der Übergang zu neuen Energieträgern im PKW-Verkehr - eine ökonomische Analyse für Deutschland) untersucht die Akzeptanzprobleme umweltfreundlicher Automobile mit ökonometrischen Methoden auf Basis einer Konsumentenbefragung und nutzt die dabei gewonnenen Erkenntnisse für die empirische Fundierung eines mikroökonomischen Modells, das die PKW-Kaufentscheidungen unter Berücksichtigung der damit verbundenen Umweltwirkungen und weiterer Externalitäten abbildet. Die Erkenntnisse aus den Modellanalysen dienen insbesondere auch dazu, das Nachfrageverhalten in umwelt- und verkehrspolitische Strategien zu integrieren. Dynamikon (Umbruchsdynamik im Konsum und nachhaltige Innovationspfade. Eine Untersuchung am Beispiel der Freizeitmobilität), ein weiteres Projekt des Förderschwerpunktes "Wirtschaftswissenschaften für Nachhaltigkeit", untersucht mit Hilfe eines computerunterstützten Simulationsmodells, wie sich Änderungen beispielsweise im Preisgefüge, beim Informationsstand und bei den Lebenseinstellungen der Konsumenten auf die Attraktivität von Alternativen zum Auto im Bereich der Freizeitmobilität auswirken.
Und wie können die Wirtschaftswissenschaften dazu beitragen, Hemmnisse bei der Verbreitung nachhaltiger Konsummuster zu verstehen und darüber hinaus deren Akzeptanz zu erhöhen? Das Projekt "Wege zum nachhaltigen Konsum - Energie, Ernährung" (Wenke²) überprüft fünf unterschiedliche Ansätze (u.a. Verhaltens-und Interaktionsökonomik) am Beispiel der Praxisfelder Ernährung und häusliche Energienutzung auf ihre Eignung, dieses Ziel zu erreichen. Mehr zu diesen und weiteren Projekten
Arzneimittel sind in vielen Fällen unverzichtbarer Bestandteil eines unbeschwerten und gesunden Lebens. Mittlerweile ist jedoch auch eine Schattenseite des verbreiteten Einsatzes von Medikamenten belegt: ihre Umweltbelastung. Welche vorsorgenden Handlungsmöglichkeiten es gibt, um Gewässerbelastungen durch Humanarzneimittel wirksam zu verringern, zeigt erstmals eine Broschüre, die vom Forschungsprojekt start erarbeitet wurde. Das SÖF-Projekt wurde im Rahmen des Themenschwerpunkts "Strategien zum Umgang mit systemischen Risiken" gefördert. Die Broschüre richtet sich besonders an Entscheidungsträger in Politik, Verwaltung, Unternehmen und Organisationen. Sie gibt Informationen und konkrete Empfehlungen, wo Handlungsmöglichkeiten ansetzen können und welche Aspekte bei der Umsetzung einzelner Maßnahmen zu beachten sind. Die Broschüre ist in Deutsch, Englisch und Französisch verfügbar und kann unter http://www.start-project.de/ heruntergeladen oder über info@isoe.de als Druckexemplar bestellt werden. (Quelle: ISOE)
Der Klimawandel hat Auswirkungen auf die Umwelt, die Menschen und ihre Lebensbedingungen, aber auch auf ihre Möglichkeiten, die Zukunft zu gestalten.
Die Bundesregierung wie auch die Europäische Union haben deshalb klare und weit reichende Ziele für den Klimaschutz vorgegeben. Die Forschung trägt zur Erreichung dieser Ziele bei. Dabei spielen technologische Innovationen eine wichtige Rolle.
Die großen Herausforderungen, die mit dem Ziel einer Begrenzung des Temperaturanstiegs auf maximal zwei Grad verbunden sind, lassen sich allerdings durch technologische Innovationen allein nicht bewältigen. Ebenso wichtig ist das Verhalten der Konsumenten und die Entwicklung auf den globalen Märkten. Deshalb ist der Beitrag der sozial-, wirtschafts- und geisteswissenschaftlichen Forschung zum Klimaschutz unabdingbar.
Die Broschüre "Klimaschutz erfordert Handeln - Beiträge der Sozial-ökologischen Forschung" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zeigt Ergebnisse aus Forschungsvorhaben des Förderschwerpunktes "Sozial-ökologische Forschung", die sich mit der Klima-Thematik aus einer transdisziplinären Perspektive befasst haben. Die Projekte
Die Broschüre ist ab sofort erhältlich und kann unter http://www.sozial-oekologische-forschung.org/de/1384.php heruntergeladen oder per Email an books@bmbf.bund.de als Printversion bestellt werden.
Wie wirkt sich die globale Finanzkrise auf die internationalen Bemühungen aus, den Klimawandel abzumildern, Anpassungsstrategien zu entwickeln und umzusetzen? Die öffentlichen Meinungen gehen dabei weit auseinander. Manche sehen in der Finanzkrise eine Chance, andere eine Gefahr für die Klimapolitik. Welche Lehre sind aus der Krise auf den Finanzmärkten für den internationalen Emissionshandel zu ziehen? Prof. Dr. Reimund Schwarze, Leiter des Syntheseprojektes im Rahmen des Förderschwerpunktes "Wirtschaftswissenschaften für Nachhaltigkeit" legt zu diesen aktuellen Fragen seine Ansicht dar. Lesen Sie das Interview
Aus Nachhaltigkeitserwägungen hält die Bundesregierung eine Reduktion des Flächenverbrauchs von gegenwärtig ca. 100 Hektar pro Tag auf 30 Hektar pro Tag für erforderlich. Nach der Einführung des CO2-Emissionshandels wird eine Übertragung des Zertifikate-Instrumentes auf die Flächennutzung in Form eines Handels mit Flächenausweisungszertifikaten diskutiert. Das WiN-Projekt "Spiel.Raum" vermittelt 14 teilnehmenden Kommunen realitätsnahe Erfahrungen mit dem Handel solcher Flächenausweisungszertifikate. In vier Workshops wurde die internetbasierte Simulation eines solchen Handels vorbereitet, durchgeführt und ausgewertet. Erste Ergebnisse zeigen, dass die theoretisch zu erwartenden Effizienzgewinne bei der Erreichung der gesetzten Ziele in der Realität nicht ausgeschöpft werden. Weitere Informationen und Projektergebnisse finden Sie auf der Projekt-Homepage. (Quelle: Fraunhofer ISI)
Sustainable development stirs up debate about the capacities of political steering and governance. The complexity of the task expounds limits of steering in three dimensions: goals, knowledge, and power: Sustainability goals are subject to changing and controversial risk perceptions, values and interests. Moreover, knowledge of the coupled dynamics of society, technology and nature is limited. Finally, the power to shape structural change in society and technology is distributed across a multitude of actors and societal subsystems. Steering attempts therefore have to cope with conflict and ambivalence, with uncertainty, and with a lack of central control; and they have to face the necessity of coordinating different actor groups and social networks.
The volume "Governance for Sustainable Development - Coping with ambivalence, uncertainty and distributed power" by Jens Newig, Jan-Peter Voß, and Jochen Monstadtexplores steering strategies and governance arrangements for sustainable development with a view to these problem dimensions. The contributions by authors from various disciplines approach these challenges from different conceptual angles, ranging from positivist, managerial up to post-modern, constructivist perspectives. By combining theoretical reflections with insights from empirical research in European and American contexts, the volume maps out conditions and identifies approaches which both reflect the limits of steering and reveal options for constructively taking up the task of sustainable development in science and practice. More (Source:J.-P. Voß)
Betrachtet man die steigenden Kohlendioxid-Emissionen, so wird deutlich: Ein grundlegender Wandel hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft mit einer Energiebilanz, die keine gefährlichen Folgen für das natürliche Klimasystem verursacht, steht noch aus. Eine Transformation der Energiesysteme hängt nicht allein von den technischen Möglichkeiten ab, sondern auch und vor allem von der Bereitschaft zur Veränderung gesellschaftlicher Lebensweisen. Doch der soziale Wandel findet in einem widersprüchlichen Kontext statt: Handlungszwänge spielen dabei ebenso eine Rolle wie Anreize, Infrastruktur, öffentlicher Diskurs konkurrierender Interessen, Gewohnheiten, Präferenzen und Lebensstile. Das Buch "Alltagsbilder des Klimawandels - Zum Klimabewusstsein in Deutschland" von Melanie Weber befasst sich mit der Frage, wie der Klimawandel in der Bevölkerung wahrgenommen wird und ob und wie sich innerhalb der institutionell geprägten Handlungsmuster, der konkurrierenden Normen und Alltagspraktiken ein Klimabewusstsein herausbildet. Die Publikation ist über den VS Verlag erhältlich. (Quelle: VS Verlag)
Die Nachwuchsgruppe "PoNa - Politiken der Naturgestaltung. ´Ländliche Entwicklung´ und ,Grüne' Gentechnik zwischen Kritik und Vision" befindet sich derzeit im Aufbau. Die thematischen Zugänge des Projektes erfolgen zum einen über die beiden Politikfelder `Ländliche Entwicklung` und ,Grüne Gentechnik, zum anderen über ausgewählte Regionen in Westdeutschland, Ostdeutschland und Polen. Daraus ergeben sich sechs Teilprojekte (TP), die in der angestrebten vierjährigen Hauptphase von jeweils einer Wissenschaftlerin/ einem Wissenschaftler bearbeitet werden und in Qualifizierungsarbeiten münden sollen (vier Promotionen, zwei Habilitationen).
Für die Bearbeitung der TP 2 (Ländliche Entwicklung in Ostdeutschland), TP 3 (Ländliche Entwicklung in Polen), TP 5 (,Grüne' Gentechnik in Ostdeutschland) und TP 6 (,Grüne' Gentechnik in Polen) werden Nachwuchswissenschaftler/innen gesucht, die diese Teilprojekte mit einem Dissertationsprojekt ausfüllen und konkretisieren möchten.
Die Konkretisierung soll mit Blick auf die normativen Ausrichtungen des Projektes sowie auf die nachstehenden gemeinsamen Forschungsfragen erfolgen:
(Quelle: PoNa)
Mehr zum Projekt und zur Ausschreibung
In den letzten Monaten sind die folgenden Veröffentlichungen aus den Förderschwerpunkten SÖF und WiN erschienen:
Bücher
* Altvater, E. & Brunnengräber, A. (2008): Ablasshandel gegen Klimawandel? Marktbasierte Instrumente in der internationalen Klimapolitik und ihre Alternativen, VSA Verlag
* Kendel, T. (2008): Ernährungsarbeit im Alltag mit Paaren. Eine qualitative Studie über die Verteilung von ernährungsrelevanten Aufgaben im Paarhaushalt
* Newig, J., Voß, J.-P. & Monstadt, J. (2008): Governance for sustainable development - coping with ambivalence, uncertainty and distributed power. Routledge
* Praetorius, B., Bauknecht, D., Cames, M., Fischer, C., Pehnt, M., Schumacher, K. & Voß, J.-P. (2008): Innovation for Sustainable Electricity Systems. Exploring the Dynamics of Energy Transitions, Springer-Verlag
* Weber, M. (2008): Alltagsbilder des Klimawandels, VS Verlag
Diskussionspapiere
* Nölting, B. (2008): Social-ecological research for sustainable agriculture and nutrition. Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin, ZTG discussion paper 27/08
* Scheele S., Libbe, & J. Schramm, E. (2008): Transformation städtischer Wasser-Infrastrukturen: Internationale Erfahrungen, NetWORKS Paper Nr. 25
* Staben, N. (2008): Technische Möglichkeiten der alternativen Gestaltung städtischer Wasser- und Abwasserstruktur, Studie, netWORKS Paper Nr. 24
Sammelbandbeiträge
* Markard, J. (2008): Prospective Analysis of Socio-Technical and Organizational Variations: Conceptual elements and empirical findings from the innovation system for stationary fuel cells in Germany, In: G. Getzinger (Ed.), Yearbook 2007 of the Institute for Advanced Studies on Science, Technology and Society, Profil-Verlag
* Voß, J.-P. (2008): Nebenwirkungen und Nachhaltigkeit: Reflexive Gestaltungsansätze zum Umgang mit sozial-ökologischen Ko-Evolutionsprozessen, In: Lange, H., Nachhaltigkeit als radikaler Wandel - Die Quadratur des Kreises?, VS-Verlag
* Konrad, K., Truffer, B. & Voß, J.P. (2008): Multi-regime Dynamics in the Analysis of Sectoral Transformation Potentials. Evidence from German utility sectors, In: Journal of Cleaner Production, Elsevier
* Markard, J. & Truffer, B. (2008): Technological innovation systems and the multi-level perspective: towards an integrated framework, In: Research Policy, Elsevier
* Hirschfeld, J., Korbun, T., Preidl, P. & Weiß, J. (2008): Klimawirkungen der Landwirtschaft in Deutschland, Schriftenreihe des IÖW
Komplette bibliografische Angaben können der Seite Neuerscheinungenoder Gesamtliste entnommen werden.
Die klimatischen, demografischen und wirtschaftlichen Veränderungen stellen die Landnutzung in vielfältiger Weise vor neue Herausforderungen. Für besonders betroffene Regionen werden neue Perspektiven und Anpassungsstrategien benötigt. Die Entwicklung nachhaltiger Managementstrategien zur Nutzung der natürlichen Ressourcen ist eine der wichtigsten Herausforderungen. Dabei erfordern die verschiedenen Interessen und Ansprüche an die Nutzung ländlicher Ressourcen umfassende, integrierte und vor allem nachhaltige Ansätze. Stabile Ökosysteme mit ihrer Artenvielfalt und den vielfältigen Ökosystemleistungen sind unverzichtbarer Grundstein für Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität in unserer Gesellschaft. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat hierfür die Fördermaßnahme "Nachhaltiges Landmanagement" initiiert. Diese ist Bestandteil des BMBF-Rahmenprogramms "Forschung für die Nachhaltigkeit".
Die Fördermaßnahme ist national und international ausgerichtet und zielt auf Regionen, die in besonderem Maße von den Phänomenen des Globalen Wandels wie klimatischen oder strukturell-demografischen Veränderungen betroffen sind. Es werden inter- und transdisziplinäre Verbundvorhaben gefördert, um die Grenzen zwischen den Fachdisziplinen zu überwinden und die Akteure in den Regionen aktiv einzubinden. Sozio-ökonomische Aspekte müssen integraler Bestandteil der Anträge sein. Das BMBF hat für die Fördermaßnahme allgemein verbindliche Leitlinien festgelegt, die den Rahmen für verschiedene Themenschwerpunkte bilden. Der vollständige Ausschreibungstext findet sich unter http://www.bmbf.de/foerderungen/13138.php.
In diesem Rahmen führt das BMBF eine Informationsveranstaltung am 01.12.2008 im Wissenschaftszentrum Bonn durch. Zur Anmeldung
Wie können Menschen motiviert werden, vom Land in die Stadt zu ziehen? Mit dieser und ähnlichen Fragen befasst sich die monatliche Broschüre "Flächenpost", die seit September 2008 vom Deutschen Institut für Urbanistik im Rahmen des BMBF-Förderschwerpunktes REFINA (Forschung für die Reduzierung von Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges Flächenmanagement) herausgegeben wird. Mehr (Quelle: difu Berlin)
Die "Local Land and Soil News" veröffentlicht regelmäßig den Newsletter aus dem Projekt Spiel.Raum. Darin werden Ergebnisse zur Simulation eines neuen Politikinstruments zur Reduktion des Flächenverbrauchs geschildert. Mehr
Frau Prof. Dr. Karin Holm-Müller, Leiterin des Teilprojekts der Universität Bonn im WiN-Forschungsverbund "NaRoLa", wurde für die Ratsperiode 2008 - 2012 in den Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) berufen. Sie wird im SRU für die ökonomische Analyse von Umweltfragen zuständig sein und einen Schwerpunkt Ihrer Arbeit auf den Bereich Landwirtschaft legen.