Laufzeit: 01.07.2002 - 30.04.2006
Ziel des Projektes war es, gemeinsam mit Partnern aus der Praxis mögliche zukünftige Entwicklungspfade der Versorgungssysteme und die damit verbundenen wirtschaftlichen, politischen, technischen, sozialen und ökologischen Herausforderungen zu identifizieren, um die Entwicklung nachhaltiger Handlungsstrategien zu ermöglichen. Ausgangspunkt bildete die Hypothese, dass die Transformationsprozesse in den verschiedenen Versorgungssektoren Ähnlichkeiten aufweisen und sich gegenseitig beeinflussen.
"Integrierte Mikrosysteme der Versorgung"bezeichnet eine verbreitete Erwartung zukünftig hoch dezentraler Versorgung, die im Projektprozess systematisch reflektiert und hinterfragt wurde, um robuste Handlungsorientierungen für eine nachhaltige Entwicklung zu gewinnen.
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Problem: Die Zukunft der Versorgung gestaltenDer Versorgungssektor steht in einer Phase des Umbruchs. Die durch Liberalisierung, Globalisierung der Märkte sowie technische und kulturelle Entwicklungen angestoßenen Veränderungsprozesse bieten eine einmalige Chance zur nachhaltigen Gestaltung der sozio-technischen Versorgungssysteme für Strom, Gas, Wasser und Telekommunikation. Hierzu ist es notwendig, die für künftige Entwicklungen bestimmenden Faktoren und Zusammenhänge zu erkennen und geeignete Handlungsstrategien für die beteiligten Akteursgruppen zu entwickeln. |
Methode: Sustainability ForesightDie Gestaltung von Transformationsprozessen auf Sektorebene ist eine komplexe Herausforderung. Sowohl das Wissen über zukünftige Wirkungen von Handlungsalternativen ist unsicher, wie auch die Frage, wie genau eine nachhaltige Versorgung aussehen soll. Hinzu kommt, dass die Einflussmöglichkeiten, Strukturwandel tatsächlich einzuleiten und zu gestalten nicht an einer zentralen Stelle zu kontrollieren sind, sondern auf viele verschiedene Akteure auch mit unterschiedlichen Interessen verteilt sind.
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Ergebnis: Gestaltung kritischer InnovationenIm Projekt wurden Gestaltungsstrategien - zunächst exemplarisch - für drei kritische Innovationsfelder ausgearbeitet. Dabei handelte es sich um solche Bereiche, in denen in den nächsten Jahrzehnten Entwicklungen erwartet werden, die starken Einfluss auf die Nachhaltigkeit der Versorgung haben, je nach dem, wie sie ausfallen.
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Öko-Institut - Institut für angewandte Ökologie, Freiburg/Darmstadt/Berlin |
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FZJ/MUT - Programmgruppe Mensch, Umwelt, Technik am Forschungszentrum Jülich |
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CIRUS - Center for Innovation Research in the Utility Sector, EAWAG, Kastanienbaum/CH |
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STRG - Society and Technology Research Group, DaimlerChrysler AG, Berlin |
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WIK - Wissenschaftliches Institut für Kommunikationsdienste, Bad Honnef |
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EWI - Energiewirtschaftliches Institut an der Universität Köln |
Christof Timpe
Öko-Institut e.V.
Bereich Energie & Klimaschutz
Postfach 50 02 40
79028 Freiburg
Tel: +49 (0)761-4529525
Fax: +49 (0)761-4529588
Email: Kontakt
Homepage des Projektes: http://www.mikrosysteme.org/
Hier können Sie gezielt nach Publikationen suchen.
[PDF - 243,0 kB]
(URL: http://www.sozial-oekologische-forschung.org/_media/Mikrosysteme_IMV-Schlussbericht-V1_0.pdf)
[PDF - 65,1 kB]
(URL: http://www.sozial-oekologische-forschung.org/_media/efmn-brief34.pdf)
[PDF - 563,9 kB]

(URL: http://www.sozial-oekologische-forschung.org/_media/BMBF_Nachhaltige-Ver-u-Entsorgung10.pdf)
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