Agrarpolitik im 21. Jahrhundert, 19. - 21.03.2007

Die Abschlusstagung "Agrarpolitik des 21. Jahrhunderts - Konflikte, Wahrnehmung, Verständigungsbedarf" des SÖF-Projekts "AgChange" fand vom 19.-21.03.2007 in Loccum statt. Mit Vertretern aus Agrarwirtschaft, Agrarpolitik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft wurden neben den zentralen Projektergebnissen Fragen diskutiert wie zum Beispiel: Vor welchen Entscheidungen steht die deutsche und europäische Agrarpolitik in den verschiedenen Arenen? Wer soll, wer muss beteiligt werden? Die Referate und Ergebnisse sind in der Reihe "Loccumer Protokolle" veröffentlicht.

Die deutsche und europäische Agrarpolitik hat sich in den letzten 25 Jahren im Zeichen von Nachhaltigkeit und Globalisierung stark verändert. Knappe Haushalte, WTO-Verhandlungen, EU-Erweiterung, umweltpolitische Kritik und Verbraucherkrisen haben neue Kräfte und Wahrnehmungen ins Spiel gebracht. Damit stellen sich neue Fragen: Welche Ziele will die Gesellschaft mit der Agrarpolitik verfolgen? Wie lassen sie sich besser mit umwelt-, verbraucher-, handels- und entwicklungspolitischen Anforderungen in Einklang bringen? Wie erhalten bäuerliche und unternehmerische Landwirtschaft in Deutschland auch in Zukunft eine Chance?
Auf der Tagung wurden zentrale Ergebnisse des Forschungsprojekts "AgChange. Konflikte der Agrarwende" zur Diskussion gestellt. Die ForscherInnen von der Universität Hamburg haben die Konflikte und Wahrnehmungen in der deutschen, europäischen und internationalen Agrarpolitik erhoben und diagnostizieren erheblichen Verständigungsbedarf über deren Alternativen. Sie plädieren für eine "reflexive Agrarpolitik". Auf der Tagung präsentierten sie Analyseergebnisse aus interdisziplinären Perspektiven und arbeiteten komplexe Kontroversen heraus. Daraus ergaben sich wichtige neue Fragen: In welchen Bereichen besteht Verständigungsbedarf und welche Vorteile bietet Verständigung? Über welche Alternativen müssen wir sprechen? Vor welchen Entscheidungen steht die deutsche und europäische Agrarpolitik in den verschiedenen Arenen? Wer soll, wer muss beteiligt werden? In welchen Formen und mit welchen Methoden können wir mehr über die strategischen Optionen der Agrarpolitik und ihre Folgen lernen?
Die Ergebnisse der Tagung wurden vorgestellt und von Experten aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft kommentiert. Die Referate und Ergebnisse sind in der Reihe "Loccumer Protokolle" veröffentlicht.

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Weitere Informationen auf Projektseite.


Kontakt:

Dr. Peter H. Feindt, Universität Hamburg, Projektleiter
Tel. 040 - 42 816 613
Email: phfeindt(at)botanik.uni-hamburg.de


Dr. Joachim Lange, Tagungsleiter
Tel. 05766 - 81 241
Email: joachim.lange(at)evlka.de


 

Dokumente

  • Veranstaltungsprogramm

    [PDF - 115,4 kB]

     (URL: http://www.sozial-oekologische-forschung.org/_media/AgChance-Programm-Abschlusstagung.pdf)

Kontakt

  • Dr. Peter H. Feindt

    • Universität Hamburg, FSP Biotechnik, Gesellschaft und Umwelt
    • Ohnhorststr. 18
    • 22609 Hamburg
    • Telefonnummer: Tel: +49 (0)40-4 28 16 613
    • Faxnummer: Fax: +49 (0)40-4 28 16 527
    • E-Mail-Adresse: